Werbung im Internet
EmpCo ab 27.09.2026: Auch ältere Umweltwerbung fällt unter die neuen Regeln
Ab dem 27.09.2026 gelten neue Regeln für Umweltwerbung. Doch gelten sie auch für Produktbeschreibungen, Webseiten oder Social-Media-Beiträge, die schon seit Monaten oder Jahren online sind?
4 minOLG Hamburg: Eigenwerbung auf Instagram auch ohne „Werbung“-Hinweis zulässig
Wer eigene Produkte auf Instagram bewirbt, muss einen Post nicht immer ausdrücklich als Werbung kennzeichnen. Das OLG Hamburg hat außerdem bestätigt, dass ein gut sichtbarer Bio-Link zum Impressum genügen kann.
4 minUmweltaussagen sind ohne unmittelbare aufklärende Nachweisangaben irreführend!
Verbraucher machen ihre Kaufentscheidung oft vom ökologischen Fußabdruck des Händlers abhängig und bevorzugen solche mit Umweltschutzkonzepten. Entsprechende Anpreisungen sind nur dann zulässig, wenn aufklärende Nachweisangaben mitgeteilt werden!
7 min36.000 Euro Bußgeld: LFK ahndet unzureichende Werbekennzeichnung bei Influencerin
Werbung auf Instagram muss sofort als solche erkennbar sein. Wegen unzureichend gekennzeichneter Storys muss eine Influencerin 37.803,50 Euro zahlen – das bislang höchste Bußgeld der LFK gegen einen Influencer.
4 minTeurer im Set: Wenn der beworbene Sparpreis zur Abmahnfalle wird
„Sparpreis“, „Preisvorteil“, „deutlich günstiger“: Solche Aussagen wirken. Wer mit einem Preisvorteil wirbt, muss ihn auch bieten. Stimmen die Werbeaussagen nicht, kann aus einem Verkaufsargument schnell ein Abmahngrund werden.
5 minWarenkorberinnerungen per E-Mail: Datenschutzbehörde warnt vor unzulässiger Werbung
Warenkorberinnerungen gehören für viele Online-Händler zum Marketingalltag. Die LDI NRW stellt nun klar, dass ihr Versand per E-Mail weder datenschutz- noch wettbewerbsrechtlich ohne Weiteres zulässig ist.
3 minFalsche UVP = echte Abmahngefahr, wenn Preisvorteil zu hoch angegeben!
UVP-Werbung wirkt schnell überzeugend, kann aber ebenso schnell zur Abmahnfalle werden: Schon eine zu hoch angesetzte Preisempfehlung kann Verbraucher über die echte Ersparnis täuschen.
4 minAbmahnung bei Verstoß gegen Informationspflicht bei Kundenbewertungen
Kundenbewertungen können bei falschem Umgang auch nach hinten losgehen – eine aktuelle Abmahnung moniert die Veröffentlichung von Bewertungen ohne den Nachweis, dass diese von Verbrauchern stammen, die die Ware tatsächlich genutzt oder erworben haben.
6 minDurchgestrichene UVP kann Angabe des 30-Tage-Bestpreises erfordern
Wirkt eine durchgestrichene UVP wie eine echte Preissenkung? Das LG Frankfurt a. M. sah dies bei einer Samsung-Werbung so: Es bejahte eine Preisermäßigung nach § 11 PAngV und verlangte die Angabe des 30-Tage-Bestpreises.
4 minLG Deggendorf: Countdown-Uhr im Online-Shop nicht automatisch irreführend
Eine Countdown-Uhr im Online-Shop ist nicht schon deshalb irreführend, weil sie abläuft – jedenfalls dann nicht, wenn sie nichts über den späteren Preis aussagt. Bei der Werbung mit Kundenbewertungen ist das LG Deggendorf dagegen strenger.
4 minWerbung mit ISO-Test: Prüfhinweise als rechtliches Risiko
Werben Sie im Onlinehandel mit Prüfungen oder Zertifikaten, ist höchste Präzision gefragt. Ohne detaillierte Informationen zum „ISO-Test” drohen kostenpflichtige Abmahnungen wegen Verbraucherirreführung.
5 min 1Ausländisches CE-Zeichen als Gütesiegel beworben = Irreführung!
Siegelauszeichnungen sind eine mögliche Kaufanregung für den angesprochenen Kundenkreis. Es darf jedoch nicht mit Selbstverständlichkeiten oder nicht existierenden Siegeln geworben werden.
6 minGarantiewerbung? Nur bei vollständiger Erfüllung der Informationspflichten!
Garantieversprechen sind ein wirksamer zusätzlicher Kaufanreiz. Rechtssicher sind sie jedoch nur bei wirksamer, vollständiger Informierung und inhaltlicher Richtigkeit.
8 minGeographische Herkunftsangaben – Qualitätsmerkmal und Abmahnfalle!
Die Angabe der geographischen Herkunft suggeriert oftmals eine gewisse Qualitätsvorstellung und steigert damit die Attraktivität des Produkts. Ebenso steigt das Abmahnrisiko wegen Irreführung des Käufers über die geographische Herkunft!
7 min 2Telefonmarketing: Was heute noch erlaubt ist
Welche gesetzlichen Vorgaben sind bei der Telefonwerbung gegenüber Verbrauchern und Unternehmern einzuhalten, welche Pflichten gibt es? Wir klären mit Blick auf aktuelle gesetzliche Entwicklungen und Rechtsprechung in diesen FAQ auf.
11 min 12Befristete Rabattaktionen: Vorsicht bei Verlängerungen
Rabattaktionen mit Befristung sollen durch zeitkritische Preisvorteile Kaufdruck erzeugen. Wer sie stillschweigend verlängert, begeht damit grundsätzliche eine Irreführung, wie ein aktuelles Urteil zeigt.
3 minInfluencer-Beiträge auch ohne Posting-Pflicht kennzeichnungspflichtig
Das OLG Karlsruhe hat jetzt klargestellt: Schon die Teilnahme an Presseterminen mit geldwerten Vorteilen kann eine Werbekennzeichnungspflicht auslösen – auch ohne vertragliche Postingpflicht.
3 minWerbung mit Prüfzeichen – nur mit Angabe der Prüfkriterien!
Werbung mit Prüfzeichen ist ein effizientes Marketing-Tool. Bei falscher Bewerbung ohne Angabe der Prüfkriterien bzw. der entsprechenden Fundstelle geht jedoch auch ein entsprechendes Abmahnrisiko einher.
6 minHow-to: Die Kennzeichnung von Werbung in Online-Medien
Im Social-Media-Dschungel ist die Grenze zwischen „echter Empfehlung“ und „teurer Schleichwerbung“ hauchdünn. Damit ihr Content nicht zur Rechtsfalle wird, haben wir den Kennzeichnungs-Guide für Online-Medien erstellt.
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