Werbung im Internet
Stiftung Warentest: Sind Affiliate-Geschäfte mit Testergebnissen unzulässig?
Chip.de berichtete über Testergebnisse der Stiftung Warentest und verlinkte in einem Beitrag mehr als 40-mal auf Kaufangebote für die getesteten Produkte. Für das LG Frankfurt ging diese Verbindung von Berichterstattung und Verkaufsförderung zu weit.
5 minAnonyme Bewertung: Portal darf Nachweise zum Kundenkontakt nicht zurückhalten
Ein Unternehmen kann eine anonyme Negativbewertung keinem Kunden zuordnen und verlangt ihre Löschung. Das Bewertungsportal teilt lediglich mit, der Kundenkontakt sei nachgewiesen. Dies reicht dem OLG Frankfurt nicht.
4 minEmpCo: Kommt wenige Tage vor dem Start noch eine Lösung für Altbestände?
Kurz vor dem Start der neuen EmpCo-Regeln kommt überraschend Bewegung in die Altbestandsfrage. Eine kurzfristige UWG-Änderung soll verhindern, dass Händler Ware wegen künftig unzulässiger Umweltwerbung aus dem Verkauf nehmen oder sogar vernichten müssen.
5 min 161 % Rabatt auf die UVP: Verbraucherzentrale verklagt Aldi Nord
Darf ein Händler mit "-61 %" werben, wenn sich die Ersparnis aus der Hersteller-UVP errechnet? Darüber urteilen die Gerichte bislang unterschiedlich. Nun liegt der Streit auch dem LG Bochum vor.
5 minIrreführung über Lieferumfang durch täuschendes Google-Produktbild
Ein Produktbild zeigt mehr, als tatsächlich geliefert wird? Das kann für Online-Händler schnell teuer werden. Denn nicht nur die eigene Produktseite zählt: Auch irreführende Darstellungen bei Google können eine Abmahnung auslösen.
5 minUmweltziele in der Werbung: Was ab dem 27.09.2026 zu beachten ist
"Klimaneutral bis 2030", "50 % weniger CO2 bis 2035" oder "künftig nur noch recyclingfähige Verpackungen": Wer gegenüber Verbrauchern mit solchen Umweltzielen wirbt, muss ab dem 27.09.2026 mehr vorweisen als ein ambitioniertes Versprechen.
5 minGreenwashing wird teuer: LegalScan Pro erkennt Risiken automatisch
Ab dem 27.09.2026 gelten strengere Regeln für Umweltwerbung. LegalScan Pro erkennt bereits jetzt über 50 zusätzliche kritische Umweltaussagen und zeigt, wo Anpassungsbedarf besteht.
3 min"100 g" statt „nachhaltig": Was Händler aus dem Ritter-Sport-Aufkleber lernen können
Ritter Sport überklebt derzeit einen Nachhaltigkeitsclaim auf seinen Verpackungen. Der Fall zeigt, wie sich die neuen EmpCo-Regeln auf Umweltwerbung auswirken und was Händler mit bereits produzierten Verpackungen tun können.
4 minOLG München: Kundenkonto und Newsletter nicht zwangsweise koppeln
Kontoeröffnung nur gegen Werbeeinwilligung? Nicht zulässig. Laut OLG München verletzt die Zwangskopplung von Registrierung und Newsletter das Kopplungsverbot der DSGVO und kann zugleich einen Wettbewerbsverstoß darstellen.
5 minNachhaltig, Klimaneutral, Umweltfreundlich: Pauschalverbot für allgemeine Umweltaussagen zum 27.09.2026?
Zum 27.09.2026 werden die Vorgaben für umweltbezogene Werbung verschärft. Viele Unternehmer sehen darin das Ende ihrer Werbemöglichkeiten. Doch verbieten die neuen Regeln Begriffe wie „klimaneutral“, „nachhaltig“ und Co. wirklich vollständig?
4 min 1#Oktoberfest: Was ist bei Storys, Reels und Werbung erlaubt?
Bald ist es wieder so weit: O’zapft is! Und damit beginnt auch für Influencer eines der heißesten Social-Media-Events des Jahres. Doch die Stadt München hat für 2026 spezielle Regeln für Influencer aufgestellt. Wir zeigen in diesen FAQ was beachten ist.
7 min 2Newsletter-Einwilligung: IP-Adresse und Zeitstempel reichen als Nachweis nicht
Wer Newsletter auf Grundlage einer Einwilligung versendet, muss diese im Streitfall nachweisen können. Das VG Düsseldorf hat entschieden: E-Mail-Adresse, IP-Adressen und Zeitstempel allein reichen hierfür nicht.
4 minOLG Frankfurt: „Bis zu“-Rabatt kann irreführend sein
Eine Online-Apotheke warb mit bis zu 20 Euro Rabatt. Für Verbraucher war jedoch nicht ausreichend erkennbar, wie sich der Rabatt tatsächlich berechnete. Das OLG Frankfurt untersagte deshalb die konkrete Werbeaussage.
5 minProdukt geändert: Wann alte Bewertungen zum Problem werden
Wer ein Produktangebot wesentlich verändert, sollte prüfen, ob die bisherigen Kundenbewertungen noch dazu passen. Sonst kann die Bewertungshistorie einen falschen Eindruck vom aktuellen Produkt vermitteln.
3 minAufgepasst: Irreführendes Testsiegel führt zu Abmahnung
Die Werbung mit Testsiegeln ist immer wieder Gegenstand wettbewerbsrechtlicher Abmahnungen. Ein aktueller Fall macht deutlich, dass alleine die Nutzung eines irreführend gestalteten Siegels zum Problem werden kann.
4 minEmpCo ab 27.09.2026: Auch ältere Umweltwerbung fällt unter die neuen Regeln
Ab dem 27.09.2026 gelten neue Regeln für Umweltwerbung. Doch gelten sie auch für Produktbeschreibungen, Webseiten oder Social-Media-Beiträge, die schon seit Monaten oder Jahren online sind?
4 minOLG Hamburg: Eigenwerbung auf Instagram auch ohne „Werbung“-Hinweis zulässig
Wer eigene Produkte auf Instagram bewirbt, muss einen Post nicht immer ausdrücklich als Werbung kennzeichnen. Das OLG Hamburg hat außerdem bestätigt, dass ein gut sichtbarer Bio-Link zum Impressum genügen kann.
4 minUmweltaussagen sind ohne unmittelbare aufklärende Nachweisangaben irreführend!
Verbraucher machen ihre Kaufentscheidung oft vom ökologischen Fußabdruck des Händlers abhängig und bevorzugen solche mit Umweltschutzkonzepten. Entsprechende Anpreisungen sind nur dann zulässig, wenn aufklärende Nachweisangaben mitgeteilt werden!
7 min36.000 Euro Bußgeld: LFK ahndet unzureichende Werbekennzeichnung bei Influencerin
Werbung auf Instagram muss sofort als solche erkennbar sein. Wegen unzureichend gekennzeichneter Storys muss eine Influencerin 37.803,50 Euro zahlen – das bislang höchste Bußgeld der LFK gegen einen Influencer.
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