Leserkommentar zum Artikel

Das virtuelle Hausrecht des Betreibers eines Webportals

Verstoßen Nutzer eines Webportals gegen Gesetze oder verletzen sie die Rechte anderer Nutzer oder Rechte des Portalbetreibers, so möchte der Portalbetreiber hierauf angemessen reagieren. Er will ggf. einzelne Beiträge löschen können oder einzelne Nutzer sogar vollständig von der weiteren Nutzung seines Portals ausschließen dürfen. Darf er das überhaupt? Steht ihm dieses Recht zu? Im achten Teil der Serie „Bewertungsportale im Internet und ihre Auswirkungen aus rechtlicher Sicht“ nimmt sich die IT-Recht Kanzlei der Beantwortung der Frage an, ob dem Betreiber eines Webportals ein „virtuelles Hausrecht“ zusteht.

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Kritik wird nicht akzeptiert

Beitrag von Manuela Thoß
27.05.2019, 22:21 Uhr

Es wurde ein Anwalt bewertet. Unverständliches Agieren führte zur Inanspruchnahme weiteren rechtlichen Rates. Mit Bestätigung der Falschvertretung, erfolgte entsprechende Bewertung ... nach anwaltlich übler Nachrede wurde die Bewertungsoption sofort entfernt. Das ist natürlich Bestätigung der rechtlich falschen Vertretung. Steht die Bewertungsoption nicht mehr zur Verfügung, tappen Rechtssuchende in die gleiche Falle. Wenn man die Wahrheit schreibt, hat man nichts zu befürchten. Aber offensichtlich ein sich selbst überschätzender Anwalt, der seine zahlende Mandantschaft über lange Zeit unredlich "vertritt" und aussteigt, wenn es keinen Ausweg mehr gibt.

Weitere Kommentare zu diesem Artikel | Alle 5 Kommentare vollständig anzeigen

  • Herr von Michael, 28.08.2019, 14:23 Uhr

    Hallo, Wie ist das virtuelle Hausrecht zu bewerten wenn in den AGBs (in dem Fall Kleiderkreisel.de) dies aufgeführt ist aber mit kann jederzeit ausschließen. Ich wurde ohne Angaben von Gründen ausgeschlossen und eine Abfrage wieso wurde nicht begründet. Sind da die AGBS nicht einseitig und... » Weiterlesen

  • Virtuelles Hausverbot im Joyclub von MM, 16.01.2019, 20:16 Uhr

    Sehr geehrtes WBS Team, von der Erotikplattform Joyclub wurde mir gegenüber ein virtuelles Hausverbot ausgesprochen, weil ich nach deren Meinung gegen die Hausregeln verstoßen habe. Das sehe ich erstens allerdings nicht so. Allenfalls war meine Aktion "missverständlich", meine Intention war aber... » Weiterlesen

  • "Hausrecht im Internet" abschaffen! von (anonym), 19.05.2018, 14:45 Uhr

    Das sog. "Hausrecht im Internet" muss abgeschafft werden! Diese schwammigen Formulierungen sind für mich ein mehr als deutlicher Hinweis darauf, dass ein "Hausrecht im Internet" nicht mehr existieren sollte. Wann beispielsweise gilt ein Nutzer als "redlich", wann als "unredlich"? Das ist sehr... » Weiterlesen

  • Hausrecht durchsetzen von Th. Niehaus, 11.04.2015, 14:42 Uhr

    Das virtuelle Hausrecht ist ja nun das Eine, aber wie nachhaltig durchsetzen? Aus Erfahrung kann ich sagen, dass sich Problem-User binnen kürzester Zeit erneut anmelden werden und weiter vermeintlich anonym provozieren, auch wenn dies durch die AGB's ausgeschlossen ist. Wir betreiben 2 Foren und... » Weiterlesen

  • Rechtsstaatsprinzip wirkt tief hinein von Till Wollheim, 07.11.2013, 18:53 Uhr

    Das Rechtsstaatsprinzip wirkt natürlich auch in die Private Sphäre hinein. Insbesondere das Recht auf freie Meinungsäußerung hat einen ganz erheblichen Stellenwert und schränkt den Anbieter eines bedeutenden Markt- oder Meinungsplatzes erheblich ein. Es besteht de facto also ein... » Weiterlesen

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