Leserkommentar zum Artikel Abmahnungen wegen unverlangt zugesandter Email-Newsletter: nehmen zu

Die IT-Recht Kanzlei wird in letzter Zeit immer häufiger mit Fällen konfrontiert, in denen Händler wegen unverlangt zugesandter Werbe-Emails abgemahnt werden. Die Adressaten solcher Emails scheinen sich oftmals nicht mehr damit zu begnügen, den unerwünschten elektronischen Werbemüll einfach in den virtuellen Papierkorb zu verbannen. Stattdessen greifen sowohl Privatleute als auch Unternehmer immer öfter zur rechtlichen Keule der Abmahnung, um den Absendern solcher Email-Newsletter beizukommen.

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Auch wir Verbraucher sollen mal Gewinnen

Beitrag von E.Schmid
09.03.2011, 16:42 Uhr

Double Opt In hin oder her- ICH verdiene seit letztem Jahr an Email.Newslettern. Ob ich gelickt habe oder nicht (also Eingewillt habe oder auch nicht).
Die meisten Email-Versender führen eine Robinson Liste und nach meiner Erfahrung gibt es nur noch wenige Ausnahmen die kein DoubleOptIn anweden.
Ist mir aber ziemlich egal - eine Eidesstatt bei der Wettberwebszentrale reicht aus und gilt immer mehr als die des Versenders.
Das ist auch gut so. Ich verabscheue Newsletter und irgendwann wird es diesen Quatsch auch nicht mehr geben. Reicht es nicht das wir im TV schon mit Werbung zugeschüttet werden?

Ich gebe jedem den Tipp - meldet Euch bei diesen "Dialog-Buden" an, bestätgt ruhig den Emapfang und wartet auf die erste Werbung.
Danach ab zur WBZ und / oder nehmt Euch einen Anwalt und treibt Kohle ein.
KEIN Betreiber kann das Double Opt In Nachweisen. DAS ist die einzige Möglichkeit den Werbemarkt wieder unter Kontrolle zu bekommen!

Weitere Kommentare zu diesem Artikel:

  • Kündigung eines Newsletter per Mail von IT-Recht Kanzlei, 05.08.2011, 09:48 Uhr

    @ Jan Quer: Sie können der weiteren Nutzung Ihrer Daten zu Werbezwecken jederzeit widersprechen. Der Widerspruch bedarf keiner bestimmten Form und kann daher auch per Email erfolgen. Wenn Sie den Newsletter also per Email "kündigen" darf der Empfänger Ihnen ab Zugang der Email keine weiteren... » Weiterlesen

  • Kündigung eines Newsletter per Mail von Jan Quer, 04.08.2011, 22:59 Uhr

    Ist es rechtlich abgesichert, dass wenn ich einer Firma, von der ich den Newsletter erhalte, per Mail den Erhalt von weitere Newslettern untersage? Oder gibt es hierbei rechtliche Probleme?

  • Double Opt-in bei Einkauf von Ramona Hapke, 07.04.2011, 10:48 Uhr

    Die Handhabung bei Newslettern hat wohl jeder verstanden. Verbindliche Infos, wie bei einer Bestellung in einem Shop verfahren werden muss (auch D. Opt-in?), konnte ich nirgens finden. Ein Hinweis (URL) wäre prima, danke. Bis jetzt, denke ich, braucht der Kunde keine E-Mail zu bestätiugen, dass... » Weiterlesen

  • Beweislage des Shopbetreibers hinfällig von Bessi, 25.06.2010, 13:34 Uhr

    Ich möchte dazu sagen, dass es für ein unternehmen normal sein sollte nicht einfach "blind und wild" irgendwen anzuschreiben. wir haben von 2003 bis 2009 newsletter versendet, von anfang per double opt in. bis anfang 2009 haben wir diesbezüglich auch nie irgendwelche beschwerden erhalten. ab... » Weiterlesen

  • Absurdes Deutschland von Ein Gewerbetreibender, 16.03.2010, 16:21 Uhr

    Dass es für Privatleute eine Regelung zum Schutz geben sollte, ist in meinen Augen völlig richtig. Aber dass dieses auch für Erstkorrespondenz zwischen Gewerbetreibenden gilt, zeigt den deutschen Willen zu Überegulation und Innovationshemmung. Ein Gewerbetreibender wird nur eine seiner Relevanz im... » Weiterlesen

  • von Silvia S, 12.08.2009, 13:12 Uhr

    Betrifft: 2. Ausnahmsweise Einwilligung des Adressaten entbehrlich Kann ich eine vorangekreuzte Checkbox im Bestellprozess (von Waren) verwenden, um den Kunden wie bei 2. beschrieben, die Adresse zur Direktwerbung für eigene ähnliche Waren oder Dienstleistungen zu verwenden. Neben der Checkbox ... » Weiterlesen

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