KG Berlin: Versandkosten ins EU-Ausland müssen angegeben werden
Das KG Berlin entschied, dass Händler die Versandkosten ins europäische Ausland stets klar angeben müssen.
3 minDas KG Berlin entschied, dass Händler die Versandkosten ins europäische Ausland stets klar angeben müssen.
3 minViele Online-Händler versenden ihre Waren auch ins Ausland. Stellt die fehlende Information zu Auslandsversandkosten einen Wettbewerbsverstoß dar?
4 min 1Um der Pflicht zur Grundpreisangabe bestmöglich Folge zu leisten, werden Händler teilweise überobligatorisch erfinderisch und stellen „Ab-Grundpreise“ zu „Ab-Gesamtpreisen“ dar. Ist das rechtlich zulässig?
5 min 1Das Urteil des LG München "Preis auf Anfrage" schafft ein Dilemma für Händler, die „konfigurationsbedürftige“ Waren in ihrem Sortiment haben und an Letztverbraucher verkaufen.
5 min 2Ein Händler bot online einen Konfigurator mit anschließender „Preisanfrage“ („Preis auf Anfrage“) an. Ist das bereits ein „Anbieten“ nach § 1 PAngV und muss deshalb schon während der Konfiguration der Gesamtpreis genannt werden?
7 minGrund- und Gesamtpreis sollen nach der PAngV Preisvergleich und Transparenz sichern: Der Gesamtpreis muss klar erkennbar sein, der Grundpreis gehört in unmittelbare Nähe. Wer beides vertauscht – aktuell häufig bei Bodenbelägen – riskiert Abmahnungen.
8 minDie Preisangabenverordnung ist eine Herausforderung für Online-Händler, da sie komplexe Regelungen zum Preisrecht im E-Commerce enthält. Wann sind Händler zur Angabe von Gesamtpreisen verpflichtet? Wie weist man rechtssicher auf die Umsatzsteuer und Versandkosten hin? Was gilt bei Grundpreisen, Mindermengenzuschlägen und Preisermäßigungen etc.? Wir behandeln die wichtigsten Themen der Preisangabenverordnung umfassend in unserem komplett überarbeiteten Leitfaden.
101 min 3Wer Preise online nennt, muss sauber informieren: Im Fernabsatz gehört der Hinweis „inkl. USt.“ grundsätzlich dazu – und zwar so, dass er dem Preis eindeutig zugeordnet und leicht erkennbar ist.
6 minVariantenangebote auf eBay und „ab“-Preise sorgen oft für Unsicherheit bei Grundpreisen. Das LG Düsseldorf entschied, dass in Übersichten ohne zuordenbaren Gesamtpreis keine Grundpreisangabe fällig ist.
6 minDas LG Bochum hat in einem Verfügungsurteil eine aus Händlersicht ungewöhnlich weitgehende Linie vertreten und auch Duftkerzen der Grundpreispflicht zugerechnet.
3 min 4Das OLG Frankfurt am Main entschied, dass auf der IAA keine Preisangaben nach der PAngV erforderlich sind, weil die Messe als Leistungsschau keine „Angebote“ an Letztverbraucher bereithält.
3 minDas LG Hamburg entschied, dass bei Google-Preisvergleichslisten in Anzeigen die Versandkosten zwingend anzugeben sind; ein bloßer Mouse-Over-Hinweis reicht dafür nicht aus.
5 minDer BGH hat entschieden, dass der Grundpreis bei einem Mengenangebot auf Basis der tatsächlich abgegebenen Gesamtmenge berechnet werden darf – also einschließlich der zum Angebot kostenlos beigefügten Einheiten.
3 min 1Das OLG Hamburg hat entschieden, dass Schaufenster, die ohne ausgestelltes Sortiment lediglich einen Einblick in die Verkaufsräume ermöglichen, eine Preisangabepflicht von Waren nicht auslösen können.
4 minEine Abmahnung der Wettbewerbszentrale sorgte für Verunsicherung: Mussten Online-Händler die konkreten Versandkosten bereits im Warenkorb anzeigen? Anlass war ein BGH-Urteil, dessen Reichweite in der Praxis unterschiedlich interpretiert wurde.
7 min 8Müssen Grundpreise auch im Warenkorb oder im weiteren Bestellablauf bei grundpreispflichtigen Produkten dargestellt werden?
2 min 3Ein Vermieter von Ferienwohnungen muss in seiner Werbung sämtliche zwingend anfallenden Kosten bereits im angegebenen Gesamtpreis berücksichtigen. Dazu zählen auch obligatorische Endreinigungskosten.
2 min 2Das OLG Köln stärkt Händler: Sternchenhinweise für nicht bezifferbare Preisbestandteile sind zulässig – sofern das Sternchen selbst ausreichend hervorgehoben ist und der Hinweis leicht auffindbar bleibt.
3 minAuch für Pizzaboten und ähnliche Lieferdienste gilt nach Ansicht des OLG Köln: Bei vorverpackten Fertigspeisen (Eiscreme etc.) und Getränken muss das Angebot mit einer Grundpreisangabe versehen werden. In einem aktuellen Urteil (01.06.2011, Az. 6 U 220/10) betonen die Richter, dass die Ausnahmeregelung für Dienstleistungen hier gerade nicht greift.
4 minAntwort: Es kommt darauf an, ob die Arzneimittel verschreibungspflichtig sind. So sind die Vorschriften der Preisangabenverordnung und damit auch die Pflicht zur Grundpreisangabe gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 3 PAngV nicht auf Waren und Leistungen anzuwenden, soweit für sie auf Grund von Rechtsvorschriften eine Werbung untersagt ist.
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