Leserkommentar zum Artikel

Paketverlust nach Annahme durch Nachbarn: Haftungsfragen...

Bei Abwesenheit des bestimmungsgemäßen Empfängers greifen die meisten Paketdienstleister zur Zustellung nicht selten auf Nachbarn zurück, um erneute Auslieferungsversuche zu vermeiden. Was unter Nachbarn allgemein als gute Sitte und Ausdruck eines wohlgesonnenen Umgangs gilt, kann sich allerdings zum juristischen Spießrutenlauf entwickeln, wenn die Ware im Rahmen der Ersatzzustellung verloren geht. In diesen Fällen ist fraglich, welchen am Zustellungsakt Beteiligten der eigentliche Empfänger aufgrund des Nichterhalts der Bestellung in Anspruch nehmen kann. Muss der Händler neu liefern oder zumindest bereits gezahlte Beträge erstatten? Kommt ein Regress beim Nachbarn und oder Transportunternehmen in Betracht? Der folgende Beitrag der IT-Recht Kanzlei gibt Aufschluss über die Rechtslage.

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Falscher Name

Beitrag von Max
17.04.2018, 17:15 Uhr

Und wie sieht es aus wenn der Postbote einen nicht existenten Namen auf Zettel geschrieben hat, das Paket aber zugestellt wurde?

Weitere Kommentare zu diesem Artikel | Alle 7 Kommentare vollständig anzeigen

  • Ersatzzustelung trotz Anwesenheit des Empfänger von Dispatcher, 22.01.2019, 16:05 Uhr

    Wie sieht die Sache eigentlich aus, wenn der Zusteller (in diesem Fall DHL) die Sendung bei einem "Nachbarn" (hier: Zeitungsladen zwei Häuserblocks entfernt) "ordnungsgemäß zugestellt" hat, obwohl der eigentlich Empfänger - ich - zu Hause war und auf das Paket gewartet habe. Ich habe keine Lust,... » Weiterlesen

  • Verkäufer besteht auf Zahlung trotz nicht erhaltener Ware nach Paketverlust durch Nachbarn von n. N., 04.01.2019, 13:26 Uhr

    Ich habe seit April 2018 Ware in höhe von ca. 175 € von einem Onlinekauf nicht erhalten, nachdem der Verkäufer geforscht hat und mir währendessen Abhmanungen und Inkassoschreiben zugeschickt hat, habe ich auf den Nachweis vom Paketzusteller gewartet da mein Nachbar das Paket nicht ausgehändigt hat.... » Weiterlesen

  • Ansprüche gegen den gefälligen Nachbarn von Lucas Malfoy, 06.12.2018, 14:09 Uhr

    Wenn der Nachbar aus Gefälligkeit ein Paket für seinen Nachbarn annimmt, schließt er mit dem Paketdienstleister einen (unentgeltlichen) Verwahrungsvertrag nach § 688 BGB zugunsten des Dritten (seines Nachbarn, § 328 BGB), so dass er das Haftungsprivileg aus § 690 BGB auch gegenüber dem Händler (... » Weiterlesen

  • Beitrag angepasst von IT-Recht Kanzlei, 13.07.2018, 14:16 Uhr

    Sehr geehrter Herr Appel. vielen Dank für Ihren Kommentar! Die Regelung des bisherigen § 474 Abs. 4 BGB wurde tatsächlich nicht ersatzlos gestrichen, sondern geht wortlautgleich nunmehr aus § 475 Abs. 2 BGB hervor. Der Gesetzgeber hat die Bestimmung also lediglich verschoben. Die Rechtsfolge bleibt... » Weiterlesen

  • ein Hoch auf unsere Regierung! von H. Apfel, 03.07.2018, 15:58 Uhr

    Sie sollten *dringend* den Kommentar ändern da §474 Abs. 4 nicht mehr existiert - er wurde von unserer "Verbraucherfreundlichen" Regierung ersatzlos gestrichen.

  • Antwort and Markus: von Markusantworter, 17.04.2018, 00:06 Uhr

    "Und wie sieht es aus wenn der Versanddienstleister laut Sendungsverfolgung das Paket an den originären Empfänger ausgehändigt hat, dieser aber behauptet das Paket nie erhalten zu haben und dann die Zahlung zurückfordert?" Dann haben die ja deine Unterschrift, da der Empfänger schließlich das... » Weiterlesen

  • Und wie sieht es aus... von Markus, 15.03.2017, 12:39 Uhr

    Und wie sieht es aus wenn der Versanddienstleister laut Sendungsverfolgung das Paket an den originären Empfänger ausgehändigt hat, dieser aber behauptet das Paket nie erhalten zu haben und dann die Zahlung zurückfordert?

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