Leserkommentar zum Artikel

Abmahnungen wegen unverlangt zugesandter Email-Newsletter: nehmen zu

Die IT-Recht Kanzlei wird in letzter Zeit immer häufiger mit Fällen konfrontiert, in denen Händler wegen unverlangt zugesandter Werbe-Emails abgemahnt werden. Die Adressaten solcher Emails scheinen sich oftmals nicht mehr damit zu begnügen, den unerwünschten elektronischen Werbemüll einfach in den virtuellen Papierkorb zu verbannen. Stattdessen greifen sowohl Privatleute als auch Unternehmer immer öfter zur rechtlichen Keule der Abmahnung, um den Absendern solcher Email-Newsletter beizukommen.

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völlig richtig diese Gesetzgebung

Beitrag von Frank
06.12.2017, 13:18 Uhr

Viele Gewerbetreibende verwechseln „Aufmerksamkeit erregen“ mit „Belästigung“ und sind offenbar nicht in der Lage zu erkennen, dass Belästigung genau das Gegenteil erzeugt von dem was man sich dadurch erhofft. Hinzu kommt, dass sie es nicht realisieren dass sie nicht die einzigen auf der Welt sind. Auch Gewerbetreibende sind Menschen und möchten meist selbst nicht nach jedem Einkauf mit penetranter Werbung belästigt werden. Allerdings halten sie es selbst für legitim ihre eigenen Kunden entsprechend zu belästigen. Denn wenn sie das machen ist es ja immer was völlig anderes als wenn andere das machen. Wer also glaubt, er würde mehr Umsatz machen in dem er Kunden mit seiner Werbung belästigt hat eine Abmahnung verdient. Allein schon wegen so viel Dummheit.

Weitere Kommentare zu diesem Artikel | Alle 32 Kommentare vollständig anzeigen

  • Herr von Piperis, 02.07.2018, 10:39 Uhr

    Ich habe von einer Messe einen Newsletter erhalten. Kann ich auch Privat selbst abmahnen? oder geht das nur über eine Anwalt? Einen sonnigen Tag wünsche ich..

  • Double Opt In funktioniert, warum also das Gejammer? von Stefan Froböse, 20.04.2018, 12:04 Uhr

    Könnten Diejenigen, die hier jammern, dass sie nun nicht mehr ungestraft ihren ungefragten Spam verteilen, von "unternehmerfeindliche Gesetzgebung" oder "Sauerei" schwafeln, bitte auch gleich den Namen ihres Unternehmens dazu schreiben? Wer sich darüber beschwert, dass er sich nicht über geltendes... » Weiterlesen

  • Unrealistische und unternehmerfeindliche Gesetzgebung von Jan Steinmueller, 19.02.2018, 15:12 Uhr

    Wie stellen sich die Gesetzgeber das denn konkret vor? Damit wird dem Unternehmer doch jegliche Möglichkeit genommen, Kontakt zu potenziellen Kunden aufzunehmen! Ich kann verstehen, dass es konkrete Einzelfälle gibt, in denen Privatpersonen oder Wettbewerber im Spammüll ersticken und dass diese... » Weiterlesen

  • wie ist es mit .eu absendern von und bei .eu absendern, 01.02.2018, 21:06 Uhr

    bekomme ständig spam mit .eu oder .hu absendern. Wie ist da vorzugehen ?

  • SOI/DOI von Christian Sist, 18.12.2017, 01:18 Uhr

    Aus Ihrem sehr interessanten Artikel, entnehme ich, dass ein Double-opt in nicht zwingend notwendig ist, solange der Versenden nachweisen kann, dass sich jemand tatsächlich angemeldet hat. Das kann man jedoch mit IP Adresse und Google Code nachweisen. Sogar wer, wo und wann und wie lange auf... » Weiterlesen

  • Super von Wagner, 20.10.2017, 10:26 Uhr

    Ich finde die Rechtsprechung super, wenn jeder per E-Mail auf Angebote aufmerksam machen könnte, müsste ich 3 Stunden am Tag für das Löschen von E-Mails einplanen. Ziemlich krass finde ich allerdings, dass sich viele nicht an das Gesetz halten und sogar noch "blöde Kommentare" zurücksenden, wenn... » Weiterlesen

  • Sauerei von Kruse, 21.08.2017, 22:31 Uhr

    Ich empfinde diese Gesetzgebung als große Sauerei, denn wie sollen Firmen auf ihre Service-Angebote aufmerksam machen, wenn sie keine Mails mit Angeboten versenden dürfen. Keine Firma kann sich von allen Kunden eine Erlaubnis einholen und schon gar nicht von Neukunden. Anrufen funktioniert auch... » Weiterlesen

  • Frage zum einmaligen E-Mail Versand von Frank S., 09.02.2017, 05:43 Uhr

    Ich bin Inhaber einer Website für Partnervermittlung. Das Portal ist ca. 8 Jahre alt. Ich möchte es nun verkaufen. Darf ich einmalig eine E-Mail an ähnliche Partnervermittlungen senden, die an meinem Portal interessiert sein könnten und es evtl. kaufen möchten? Was ist dabei zu beachten?

  • Frage Abmahnung von Erik, 04.12.2016, 01:39 Uhr

    Ich habe einen Arzt angeschrieben, trotz telefonisch Einverständnisses bin ich verurteilt worden, nun droht die Insolvenz und der Anwalt meint es sei eine unerlaubte handlung wie Betrug gewesen und will die Insolvenz verhindern. Geht das?

  • Privat von Dieter Steinbach, 24.11.2016, 18:29 Uhr

    Vielen Dank -sehr aufschlussreich. Allerdings ist eine Frage nur bedingt klar (zumindest mir) geworden: Nach UwG ist nur jmd. zu Abmahnung berechtigt,der Betrogener ist, d.h. Wettbewerber. Das trifft idR auf die Privatperson,die unaufgefordert email Werbung erhält nicht zu. Habe ich es richtig... » Weiterlesen

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