Textilkennzeichnung: Wenn "Merinowolle" zur Abmahnfalle wird
Aktuell werden Händler wegen der Bezeichnung „Merinowolle“ abgemahnt. Laut OLG Hamm genügt der Begriff nicht den Vorgaben der Textilkennzeichnungsverordnung.
4 min 1Aktuell werden Händler wegen der Bezeichnung „Merinowolle“ abgemahnt. Laut OLG Hamm genügt der Begriff nicht den Vorgaben der Textilkennzeichnungsverordnung.
4 min 1Der EuGH entschied, dass bei Textilien aus nur einer Faser keine Pflicht besteht, Zusätze wie ‚rein‘, ‚ganz‘ oder ‚100%‘ bei der Textilkennzeichnung anzugeben. Diese Angaben seien lediglich optional.
3 minFür nickelhaltige Bedarfsgegenstände gilt ein EU-weites Verkaufsverbot. Dieses betrifft nicht nur Modeschmuck, sondern auch Handtaschen, deren Knöpfe oder Ösen Nickel enthalten können.
3 min 1Die EU-Textilkennzeichnungsverordnung verpflichtet zur Angabe der Faserzusammensetzung von Textilien. Doch gerade bei PVC-Fasern herrscht oft Unsicherheit über die richtige Bezeichnung.
5 minDie Textilindustrie greift oft auf textile Lederimitate zurück, die dem Endprodukt das Aussehen von hochwertigem Echtleder verleihen. Die korrekte Bezeichnung von Produkten aus synthetischem Leder unterliegt jedoch hohen wettbewerbsrechtlichen Anforderungen.
5 min 5Das LG Berlin untersagte einem Händler Schuhe anzubieten, ohne jeweils online das Material anzugeben, welches mindestens 80% der Fläche des Obermaterials, der Fläche von Futter und Decksohle sowie des Volumens der Laufsohle ausmacht.
5 min 1Das LG Ulm hält die Werbung mit „Bambussocken“ für wettbewerbswidrig. Durch die Verarbeitung von Bambus zu Viskosefasern verliere das Ausgangsmaterial vollständig seine natürlichen Eigenschaften.
2 minWir beleuchten eine zentrale Abmahnfalle im Textilhandel: die unzulässige Verwendung von Marken- und Handelsnamen wie „Lycra“ oder „Microfaser“ zur Deklaration der Faserzusammensetzung.
2 min 2Oft bemängeln Verbraucher eingegangene oder verzogene Textilien, obwohl die Ursache oft in der falschen Pflege liegt. Wir klären, wann ein Sachmangel tatsächlich vorliegt und wann nicht.
4 min 12Die Faserzusammensetzung ist für viele Käufer entscheidend. Doch gilt die Kennzeichnungspflicht auch in Prospekten ohne Bestellmöglichkeit?
2 minAm 24. Februar 2016 ist das neue nationale Textilkennzeichnungsgesetz (TextilKennzG) in Kraft getreten. Was ändert sich durch das TextilKennzG für Händler?
2 min 1Das LG Düsseldorf entschied, dass eine Kennzeichnungspflicht in Werbeprospekten dann nicht besteht, wenn die Textilien nicht unmittelbar erworben werden können, sondern vorher der Besuch eines Ladengeschäfts notwendig wird.
5 minDie EU-Kommission hat im Jahr 2013 Überlegungen zu einer verpflichtenden Kennzeichnung von Lederwaren angestellt. Insbesondere sollte für Verbraucher klarer erkennbar sein, ob es sich um Echtleder oder um ein Imitat handelt.
3 min 1Die Bezeichnung „Textilleder“ kann irreführend sein: Nach dem OLG Hamm erwartet ein erheblicher Teil der Verbraucher echtes Leder. Fehlt dieses, ist die Angabe unzulässig.
3 minIn welchen Fällen darf ein Online-Händler, der über das Internet Hemden verkauft, mit dem Begriff "Maßhemd" oder gar mit dem Begriff "maßgeschneidertes" Hemd werben? Hierzu ein interessanter Beschluss des KG Berlin.
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