Widerrufsbutton: Vorhandene Lösungen für Shopsysteme
Der zukünftige Widerrufsbutton stellt viele Shop-Betreiber vor technische Umsetzungsprobleme. Wir zeigen, welche aktuellen Lösungen für gängige Shopsysteme bereits existieren, und bewerten die Rechtskonformität.
Inhaltsverzeichnis
- Gesetzliche Vorgaben für den Widerrufsbutton
- Lösungen von und für Shopsysteme
- Shopify
- 1. "EU Widerrufs‑Button & Formular"
- 2. "Widerruf Manager"
- 3. EU Widerrufs‑Button Pro
- Wordpress
- Shopware
- 1. Native Intregration für Shopware 6
- 2. Umsetzbarkeit in Shopware 5
- 3. "Widerrufs-Button"
- 4. "Widerrufsbutton & Online-Widerrufsformular"
- Azoo
- JTL
- 1. Native Integration im März 2026
- 2. "Widerrufsbutton JTL-Shop 5"
- Gambio
- Jimdo
- modified eCommerce
- 1. Native Lösung
- 2. "Widerrufsbutton gemäß EU-Recht"
- Wix
- xt:commerce
- Zen Cart
- Systemunabhängige Lösung
Gesetzliche Vorgaben für den Widerrufsbutton
Die Pflicht zur Vorhaltung einer elektronischen Widerrufsfunktion („Widerrufsbutton“) tritt zum 19.06.2026 in Kraft und gilt für alle Präsenzen
- mit Online-Bestell- oder Buchungsfunktion,
- auf denen (auch) vom Verbraucherwiderrufsrecht umfasste Waren, Dienstleistungen und/oder digitale Inhalte angeboten werden
Der Widerrufsbutton ist damit nicht nur auf Handelsplattformen wie Amazon, eBay, Etsy und Co., sondern auch und vor allen in eigenen Online-Shops vorzuhalten.
Technisch und gestalterisch muss im Online-Shop Folgendes sichergestellt sein:
- 1. Es muss an zentraler Stelle des Shops, idealerweise im Footer, eine hervorgehobene Schaltfläche mit der Bezeichnung „Vertrag widerrufen“ oder einem gleichbedeutenden Titel vorgehalten werden
- 2. Bei Klick muss diese Schaltfläche auf ein elektronisches Formular führen, in dem der Verbraucher seinen Namen, Angaben zur Identifizierung des Vertrags (etwa Bestellnummer) und seine Mailadresse eintragen kann. Ein zusätzliches Freitextfeld ist zu empfehlen, um dem Verbraucher eine Konkretisierung seines Widerrufs oder einen Teilwiderruf zu ermöglichen. Die Zugänglichkeit des Formulars darf nicht von einem Login in ein Kundenkonto abhängig gemacht werden.
- 3. Das Formular muss über eine Schaltfläche mit dem Titel „Widerruf bestätigen“ oder einer gleichbedeutenden Formulierung versandt und an den Händler übermittelt werden können
- 4. Ober- oder unterhalb des Buttons muss die Formulierung "Bitte beachten Sie unsere Datenschutzerklärung" angeführt werden, wobei die Datenschutzerklärung des Shops zu verlinken ist.
- 5. Nach der Übermittlung muss der Händler per E-Mail unverzüglich eine Eingangsbestätigung an den Verbraucher senden, die den Inhalt der Formular-Widerrufserklärung und Datum und Uhrzeit des Eingangs wiedergibt
- 6. Die Widerrufsfunktion ist generell und unabhängig von individuellen Widerrufsfristen vorzuhalten. Ihre Nutzung führt gerade nicht zu einer automatischen Bestätigung des konkreten Widerrufs. Auf eine über die neue Funktion übermittelte Widerrufserklärung hin muss der Händler die Wirksamkeit des Widerrufs (Fristen, Ausschlussgründe, Identifizierbarkeit des Verbrauchers) individuell prüfen und die Erklärung durch Stattgabe oder Ablehnung des Widerrufs weiterbearbeiten.
Die Implementierung des Widerrufsbuttons geht auch mit einer zwingenden Anpassung von Rechtstexten einher.
Wir werden Mandanten rechtzeitig passende Updates zur Verfügung stellen.
Lösungen von und für Shopsysteme
In technischer Hinsicht handelt es sich bei dem neuen Widerrufsbutton um ein per Schaltfläche verlinktes elektronisches Kontaktformular mit vorgegebenen Datenfeldern, dessen Absendung eine automatische Eingangsbestätigung (nicht: Bestätigung des Widerrufs!) auslösen muss.
Abhängig vom Shopsystem sehen sich Händler allerdings mit Schwierigkeiten bei der Programmierung bzw. Kodierung konfrontiert.
Aus diesem Grund sehen sich nicht nur Shopsysteme selbst, sondern auch Drittanbieter in App- oder Plugin-Stores für diese Systeme berufen, Händlern pragmatische Lösungen anzubieten.
Wir zeigen nachfolgend, welche Lösungen derzeit (Stand 02/2026) bereits existieren, und bewerten diese hinsichtlich ihrer Anforderungskonformität.
Shopify
1. "EU Widerrufs‑Button & Formular"
Für Shopify wird mit dem „EU Widerrufs-Button“ eine kostenlose Integration durch einen App-Entwickler angeboten:

Die Lösung implementiert einen Button, der auf ein Widerrufsformular führt, dessen Absendung eine automatische Mailbestätigung triggert.
Nachdem das vom Anbieter bereitgestellte Muster für die Eingangsbestätigung zunächst rechtlich hoch problematisch war, weil es nicht nur den Eingang der Widerrufserklärung unter Wiedergabe ihres konkreten Inhalts, sondern faktisch bereits einen wirksamen Widerruf bestätigte, hat der Anbieter inzwischen reagiert und stellt eine konforme Bestätigungsvorlage bereit:

Nach den einsehbaren Informationen setzt die Lösung des Anbieters damit die gesetzlichen Vorgaben für die elektronische Widerrufsfunktion gesetzeskonform um.
2. "Widerruf Manager"
Eine weitere App-Lösung auf Shopify wird mit dem „Widerruf Manager“ angeboten:

Als Button integrierbar, führt die Lösung zu einem elektronischen Formular, das sich händisch ausfüllen und übermitteln lässt.
Als besondere Eigenschaft ist die Anbindung an die Bestellverwaltung hervorzuheben, die auf Basis der elektronischen Widerrufsbelehrung den Status einer Shopify-Bestellung automatisch aktualisiert und den Widerrufseingang vermerkt.
Problematisch sind allerdings bestimmte Bestätigungselemente.
So triggert die Absendung des Formulars einen Bestätigungshinweis, der nicht nur eine Eingangs-, sondern faktisch eine Widerrufsbestätigung verspricht:

Für die Rechtskonformität der Funktion ebenfalls bedenklich ist, dass der Anbieter verschiedene Pläne für die App zur Auswahl stellt. Im kostenlosen Plan soll die Lösung nur maximal 5 Widerrufserklärungen pro Monat ermöglichen. Unklar ist, was passiert, wenn dieses Limit erreicht ist. Würde die Widerrufsfunktion dann nicht mehr angezeigt oder ließe sich nicht mehr bedienen, wäre dies als Verstoß des Händlers gegen die Widerrufsbuttonpflicht zu werten.
Um dies zu vermeiden, ist bei dieser Lösung faktisch die Auswahl eines kostenpflichtigen Plans erforderlich.
3. EU Widerrufs‑Button Pro
Eine vollständig rechtskonforme Lösung für die elektronische Widerrufsfunktion bietet die App "EU Widerrufs‑Button Pro".

Mit ihr wird ein richtig bezeichneter, hervorgehobener Widerrufsbutton im Shop-Menü implementiert, der auf eine Formularseite mit korrekter Datenabfrage führt.
Die Absendung des Formulars löst eine vorgabenkonforme Bestätigungsmail mit allen Pflichtinhalten aus, während eingehende Widerrufserklärungen mit entsprechender Händlerbenachrichtigung chronologisch direkt im Shopify-Backend gespeichert werden und vom Händler sodann bearbeitet werden können.
Eine besondere Komfortfunktion bietet die App durch nahtlose Synchronisation mit der Bestellhistorie, indem im Formular durch Angabe der Vertragsdaten die Bestellinhalte direkt geladen werden und so durch die Auswählbarkeit von Bestellbestandteilen unmittelbar auch Teilwiderrufe erklärt werden können.
Die App ist im Shopify-Appstore hier verfügbar.
Wordpress
Drittanbieter-Plugins für die Implementierung des Widerrufsbuttons stehen für Wordpress/WooCommerce im Plugin-Store derzeit noch nicht zur Verfügung.
Ferner hat auch der Anbieter des WooCommerce-Plugins "German Market", die MarketPress GmbH, angekündigt, eine entsprechende Funktionalität mit einem kommenden Update bereitzustellen.
Shopware
1. Native Intregration für Shopware 6
Shopware plant, in Shopware 6 eine native Widerrufsfunktion auszurollen, die voraussichtlich bis Mai 2026 verfügbar sein soll:

2. Umsetzbarkeit in Shopware 5
In Shopware 5 kann die elektronische Widerrufsfunktion mit nativen Funktionen umgesetzt werden, erfordert aber eine umständlichere Einrichtung.
Eine Video-Schritt-für-Schritt-Anleitung kann auf dieser Website abgerufen werden.
3. "Widerrufs-Button"
Unabhängig von systemeigenen Bemühungen wird eine Widerrufsbutton-Lösung im Shopware Store auch von Drittanbietern angeboten.
Eine Lösung ist die Erweiterung „Widerrufs-Button – Rechtssicherer Widerruf direkt im Kundenkonto“:

Die Lösung ist aber aus mehreren Gründen nicht rechtskonform.
Einerseits entspricht die bereitgestellte Schaltfläche nicht den Anforderungen, weil sie ein bloßes Symbol anstelle der gesetzlich geforderten Bezeichnung „Vertrag widerrufen“ darstellt:

Andererseits führt ein Klick auf die Schaltfläche nicht zu einem elektronischen Widerrufsformular, sondern zu einem Login ins Kundenkonto. Die Erklärung des Widerrufs ist nur über den Kundenaccount möglich.
Dies verstößt aber eklatant gegen die gesetzlichen Anforderungen. Das elektronische Widerrufsformular muss stets verfügbar gehalten und darf gerade nicht von einer vorherigen Verifizierung durch Login abhängig gemacht werden.
4. "Widerrufsbutton & Online-Widerrufsformular"
Eine weitere verfügbare Lösung ist die Extension „Widerrufsbutton & Online-Widerrufsformular nach EU-Richtlinie 2023/2673“:

Die Lösung stellt eine korrekt bezeichnete Widerrufsschaltfläche bereit, die auf ein elektronisches Formular führt, dessen Absendung eine Eingangsbestätigung auslöst.
Zunächst wurden im händisch nicht anpassbaren Widerrufsformular als Pflichtangaben Adressdaten des Erklärenden abgefragt, die nach gesetzlicher Vorgabe nicht zwingend gefordert werden dürfen:

Der Anbieter hat nun allerdings ein Versionsupdate vorgenommen, durch welches die Adressdaten als bloß optionale, nicht zwingend auszufüllende Eingaben abgefragt werden:

Damit wurde das Problem der zu extensiven Datenabfrage im Widerrufsformular behoben und das Tool stellt eine - gemäß den öffentlich einsehbaren Dokumentationen - anforderungskonforme Widerrufsfunktion bereit.
Azoo
Für Azoo-Onlineshops steht seit Anfang Juni 2026 eine native Lösung für die elektronische Widerrufsfunktion automatisch bereit.
Die Lösung wurde zusammen mit der IT-Recht Kanzlei entwickelt und entspricht den rechtlichen Anforderungen.
Für Azoo-Händler:innen ist auf Shop-System Seite nichts zu tun.
Azoo informiert über die neue Funktion in diesem Beitrag.
JTL
1. Native Integration im März 2026
JTL kündigt an, Shopbetreibern durch ein Systemupdate im März 2026 mit einer neuen Version 5.7 eine native gesetzeskonforme Widerrufsfunktion zur Verfügung zu stellen.
2. "Widerrufsbutton JTL-Shop 5"
Im JTL Extension-Store wird davon unabhängig bereits jetzt ein kostenpflichtiges Drittanbieter-Plugin angeboten:

Laut Entwickler soll das Plugin eine frei bezeichenbare Widerrufsschaltfläche integrieren, die auf ein absendbares Widerrufsformular mit den gesetzlich geforderten Datenfeldern führt.
Der Plugin-Anbieter äußert sich allerdings nicht zu der ebenfalls zwingend erforderlichen elektronischen Eingangsbestätigung, die auf die Absendung der elektronischen Widerrufserklärung hin per E-Mail versandt werden muss.
So ist fraglich, ob diese Extension nach Absendung einer elektronischen Widerrufserklärung auch eine automatische Eingangsbestätigung auslöst oder ob der Händler gehalten wäre, diese manuell nach Übermittlung der Widerrufserklärung an ihn zu versenden. Letzteres müsste unverzüglich, also ohne schuldhaftes Zögern, erfolgen.
Gambio
Für Gambio scheinen derzeit noch keine extern entwickelten Module für die Integration der Widerrufsfunktion verfügbar zu sein.
Gambio selbst sagt aber zu, Shop-Betreibern rechtzeitig eine native Funktionalität bereitzustellen.
Jimdo
Bezüglich Jimdo ist nicht bekannt, ob eine systemseitige Widerrufsfunktion angeboten werden wird. Tools, die eine Integration ermöglichen, sind nicht derzeit nicht erhältllich.
modified eCommerce
1. Native Lösung
Für modified eCommerce steht seit April 2026 eine native Lösung für die Widerrufsfunktion über ein Modul bereit, das im Shop implementiert werden kann.
Nachdem das Modul zunächst unvollständige Verbraucherdaten abfragte und auf einer Absendebestätigungsseite Formulierungen verwendete, die nicht nur den Eingang der Widerrufserklärung, sondern auch die Wirksamkeit des Widerrufs implizierten, haben die Entwickler inzwischen nachgebessert und diese Unzulänglichkeiten behoben.
Befremdlich ist jedoch nach wie vor, dass die Datenverarbeitung zur Bearbeitung des Widerrufs auf eine Einwilligung gestützt wird, die für die Widerrufsfunktion, bei der Datenverarbeitungen durch die vertragliche Erforderlichkeit (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) gerechtfertigt sind, überhaupt nicht erforderlich ist:

Es würde vielmehr ein Hinweis wie "Bitte beachten Sie unsere Datenschutzerklärung" mit entsprechender Verlinkung des Rechtstexts genügen.
2. "Widerrufsbutton gemäß EU-Recht"
Allerdings wird mit dem "Widerrufsbutton gemäß EU-Recht" eine Drittanbieterlösung angeboten, die eine elektronische Widerrufsfunktion über einen Button implementiert, der auf ein absendbares Formular führt.
Nachdem im Formular ursprünglich eine Postleitzahl abgefragt wurde, hat der Anbieter inzwischen nachgebessert und die Formularangaben an das gesetzliche Leitbild so angepasst, dass nunmehr nur (noch) Name, Bestellnummer und Mailadresse eingegeben werden können.

Damit ist, soweit aus der vorhandenen Dokumentation ersichtlich, die Lösung des Anbieters vorgabenkonform ausgestaltet.
Wix
Für Wix ist derzeit weder die Planung einer nativen Widerrufsfunktion bekannt, noch sind im Wix-Appstore Drittanbieterlösungen dafür erhältlich.
xt:commerce
Die Shopsoftware xt:commerce integriert eine elektronische Widerrufsfunktion nativ ab der künftigen Version 6.7.0.
Mit der Funktion lässt sich ein hervorgehobener Button im Fußzeilenmenü implementieren, der auf ein elektronisches Formular mit ausschließlicher Erfassung der gesetzlich vorgegebenen Informationen führt, dessen Absendung die Widerrufserklärung an den Händler übermittelt und eine konforme Eingangsbestätigung auslöst.
Zwar ist der Button zum Absenden des Formulars nicht mit der gesetzlich vorgegebenen Bezeichnung "Widerruf bestätigen" bezeichnet:

Da das Gesetz allerdings auch gleichbeutende, eindeutige Formulierungen zulässt, ist "Widerrufserklärung senden" als hinreichend anzusehen.
Zen Cart
Eine native Lösung für "Zen Cart"-Shops wird Stand 03/2026 nicht angeboten.
Mit dem Plugin "Elektronisches Widerrufsformular für Zen Cart deutsch" steht aber eine vorgabenkonforme Implementierung bereit, mit der ein hervorgehobener Widerrufsbutton im Fußzeilenmenü platziert wird, der auf eine Formularseite mit Möglichkeit zur Eingabe (nur) der gesetzlich erlaubten Identifikatoren führt und eine Absendung der Widerrufserklärung mit automatisierter Eingangsbestätigung ermöglicht.
Systemunabhängige Lösung
Eine shopsystemunabhängige Lösung, die per bereitgestelltem HTML-Code in jede Form von Shopsystem soll integriert werden können, wird über die Website „widerrufsbutton.info“ angeboten.
Bei der Lösung handelt es sich allerdings nicht um eine solche, die die in die eigene Shop-Infrastruktur integriert wird.
Es handelt sich vielmehr nur um einen HTML-codierten Link, der auf ein extern gehostetes Widerrufsformular führt.
Daten des Widerrufenden werden originär an den Anbieter der Lösung übermittelt, der dann den Händler per E-Mail informiert.
Diese Lösung ist einerseits datenschutzrechtlich problematisch, weil personenbezogene Kundendaten von einem Intermediär erhoben und gespeichert werden. Ob dies datenschutzrechtlich über berechtigte Interessen gemäß Ar.t 6 Abs. 1 lit . f DSGVO aber gerechtfertigt werden kann, ist bereits deshalb fraglich, weil es mit der nativen Integration der Widerrufsfunktion im eigenen Webspace eine deutlich datensparsamere Alternative gibt, die ohne die Erhebung und Speicherung von Widerrufsinformationen durch einen unbeteiligten Dritten auskommt.
Selbst, wenn man dies im Zweifel noch für zulässig erachten wollte, wäre immerhin ein Vertrag über die Auftragsverarbeitung (AV-Vertrag) gemäß Art. 28 DSGVO mit dem Anbieter zu schließen. Ein solcher scheint aber nicht angeboten zu werden.
Ferner setzt die Lösung auch die automatische Eingangsbestätigung nicht um. Vielmehr wäre der Händler gehalten, nach einer Anbieterbenachrichtigung über die Nutzung der Widerrufsfunktion eine Mail-Eingangsbestätigung händisch unverzüglich zu versenden.
Schließlich entspricht auch das bereitgestellte Widerrufsformular nicht den gesetzlichen Anforderungen, weil die Eingabe der Mailadresse optional ausgestaltet ist:

Die Eingabe der Mailadresse im Widerrufsformular muss aber zwingend ein Pflichtfeld sein, um einerseits den Widerrufenden auf Händlerseite eindeutig identifizieren zu können und andererseits über einen Kontaktweg für die notwendige Eingangsbestätigung und Folgekommunikation zu verfügen.
Fragen zum Beitrag? Diskutieren Sie hierzu gerne mit uns in der Unternehmergruppe der IT-Recht Kanzlei auf Facebook.
Link kopieren
Als PDF exportieren
Per E-Mail verschicken
Zum Facebook-Account der Kanzlei
Zum Instagram-Account der Kanzlei

90 Kommentare
Bin gespannt, wieviel Schadensersatz ich am Ende dann bekomme.
Grüße
Ich habe Temporär eine eigene Lösung eingepflegt. Im Header und Footer einen Button "Vertrag widerrufen" . Auf der Seite nur ein Formular mit Name, Mail und Bestellnummer. Das dürfte fürs erste reichen, kriege auch selten Widersprüche.
Vielen Dank
Funktioniert kinderleicht.
Das Widerrufsformular kann man im neuen Tap öffnen lassen und es erscheint genau so, wie erforderlich.
Allerdings müssen entsprechend noch die Rechtstexte aktualisiert werden.
(AGB, Datenschutz und Widerruf)
Ich hoffe somit auf der sicheren Seite zu sein...
Nachdem der Link immer noch nicht bereitsteht, hab ich mich hier mal auf die Suche gemacht...
Danke an Claudia, dass du das Einfügen des Widerrufsbutton so gut erklärt hast! Ich habe es gleich ausprobiert. Leider erscheint er aber dennoch nicht auf meiner Homepage (obwohl im Editor ersichtlich und selbstverständlich auch veröffentlicht).
Wie ist das bei dir? Und öffnet sich dann bei dir ein Fenster zum Widerruf?
Bei mir steht, dass der Button "zu nichts führt"...
Vielen Dank für deine/eure Hilfe!
Aber heute nachdem ich dreimal angerufen habe, war ein Mitarbeiter dran, der sich wirklich richtig Mühe gegeben hat. Die Funktion steht schon bereit!
Folgende Schritte:
- in den Shop-Editor gehen
- dann auf Seiten (linke Spalte) klicken
- Startseite (bsp) aufrufen und links auf Inhalte klicken
- dann auf der Shopseite - Abschnitt hinzufügen
- links wieder scollen bis Rechtstexte kommt und erneut ganz nach unten scrollen, dort ist ein sehr schmales unscheinbares Feld - das ist der Widerrufsbutton.
Farblich von der Seite abheben und somit sollte er auf jeder Seite gut platziert sein.
Man muss den Button selbst integrieren, nicht von den Mitarbeitern an Telefon abwimmeln lassen. Die haben leider keine Ahnung, was schlichtweg unmöglich ist und auch untragbar!
New features to help you be compliant coming next week
We're introducing cancellation rules and a self-serve flow - coming on June 17 - which you can enable to allow your buyers to request cancellations for items before they are fulfilled. You will be able to view and process these requests in your admin, and we will inform you through the admin when this feature is ready. Self-serve returns functionality already exists today, allowing buyers to request returns for items that have been fulfilled.
- Login via E-Mail-Adresse notwendig
- Angabe eines Grundes für den Widerruf ist ein Pflichtfeld und ich habe keine Option gefunden, dies zu ändern.
Aber gerne eine professionelle Einschätzung seitens it-recht kanzlei.
Grüße Rebel
habe ich was überlesen, für serverspot habt Ihr noch keine Empfehlung ? Die stellen zwar ein Formular auf der Widerrufseite zur Verfügung, aber bis jetzt noch keine Buttonlösung für die landing page...scheint mir etwas unausgegoren...
Kann jemand eine Erfahrung teilen ?
LG Uli
wie sieht es bei Kleinanzeigen.de aus? Die Kaufabwicklung findet per appinterner Nachrichtenfunktion statt, ist hier der Widerrufsbutton verpflichtend notwendig? Gibt es in dem Fall Lösungen zur Umsetzung bei Kleinanzeigen?
Viele Grüße
für den JTL-Shop 5, kleinere Version als 5.7, hat der begnadete Herr Hörmann von CSS Umsetzung ein kostenfreies Plugin zur Verfügung gestellt.
https://www.jtl-software.de/extension-store/widerrufsformular-und-widerrufsbutton-jtl-shop-5
https://helpdesk.css-umsetzung.de/support/solutions/folders/205000091349
---
Für Shopware 5 ab Version 5.4, hat Marcus Kreusch von onlineshop.consulting aus Beelitz ein kostenfreies Plugin zur Verfügung gestellt.
https://forum.shopware.com/t/widerrufsbutton-support-thread/108867
https://haendler.club/content/sw5/kostenlose-plugins/widerrufs-button-shopware5/
---
Für JTL-Shop 4.06 und 4.05 ist ebenfalls jeweils ein Plugin fertig, aber noch nicht veröffentlicht.
MfG, der Händler
Nun müsste ja auch die Datenschutzerklärung angepasst werden, weil die App potentiell Zugriff auf persönliche Daten bekommt.
Oder sehe ich das falsch?
Schöne Grüße
Fabian
Frage an IT-Recht-Kanzlei:
Wann werden Ihrerseits die Text für die Widerrufsbelehrung angepasst?
Besten Dank im Voraus!
ich habe mir die App EU Widerrufsbutton. Die erste von Ihrer Liste angeschaut und diese hat meiner Meinung nach korrekte E-Mail Vorlagen. Jedenfalls sind diese weitaus ausführlicher und passen nicht mit ihrem Screenshot überein?
Kann es sein, dass dieser veraltet ist?
Können Sie sich das neue E-Mail Template ansehen, welches den Eingang der Widerrufserklärung bestätigt?
Danke
ich verkaufe ausschließlich personalisierte Produkte über Etsy, die ich auch selbst herstelle.
Bei dem Feld personalisieren kann der Kunde natürlich den Wunsch äußern, dass kein Name drauf kommt.
Das kommt aber sehr selten vor.
Sehe ich es richtig, dass der Widerrufsbutton dann nicht zwingend erforderlich ist, wenn die Bestellung erst nach Eingang angefertigt wird?
welche Lösung soll man für WIX nehmen (bieten dort nichts an)?
Welchen externen Anbieter für den Button kann man nehmen? Danke!
Wenn der Verkauf von digitalen Produkte, Kursen oder Dienstleistungen über einen Zahlungsanbieter (z.B. Ablefy, ThriveCart, Tentary, etc.) erfolgt und die dortige Verkaufsseite/Checkout über einen Link von meiner Webseite, einem Linkbaum in Socialmedia oder durch Direktversand des Links per Email, Messenger usw. erreicht wird:
- Wo müsste der Widerrufsbutton eingebunden sein?
Beim Zahlungsanbieter oder auf meiner Webseite? Meine Webseite wäre ja nicht zwingend Ausgangspunkt des Kaufprozesses.
Hierzu habe ich leider noch keine wirklich hilfreiche Antwort gefunden.
Lieben Dank für die Unterstützung.
Nur um Missverständnisse auszuschließen: Ich sprach von Verkauf im eigenen Namen, nicht über ein Reseller-Modell.
Demnach verstehe ich Ihre Antwort so, dass der Zahlungsanbieter den Button bereitstellen muss, und ich über diesen die Information über den Widerruf erhalte, um diesen zu Prüfung und ggf. Rückabzuwickeln.
Versteh ich das richtig?
Besten Dank :)
findet der eigentliche Vertragsschluss auf einer Business-Plattform (Ablefy, ThriveCart, Tentary etc.) statt, auf welche der Händler für den Verkauf von seiner Website (die keine eigene Bestell- oder Buchungsfunktion aufweist) verlinkt, muss die elektronische Widerrufsfunktion allein auf dieser Business-Plattform implementiert werden/sein.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihre IT-Recht Kanzlei
gibt es schon eine integrierbare Lösung für den Online Shop von IONOS?
Ich hatte diesbezüglich auch bereits Kontakt mit dem Kundenservice.
Hilfe wird einem diesbezüglich leider nicht angeboten.
Lediglich die technischen Tools stehen wohl zur Verfügung.
Ich bin kein IT Experte und diesbezüglich habe ich keine Ahnung wie ich diesen Button umsetzen soll.
Hat irgendjemand eine Lösung parat?
ich stehe vor dem gleichen Problem. Aktuell habe ich noch keine Lösung gefunden. Scheinbar wird auch nichts angeboten
Ich verstehe nicht, warum man nicht wenigstens EINMAL Dinge so erklären kann, dass völlig klar ist, was man machen darf und was nicht.
Immer bleiben Frage offen und es wird sich krypisch ausgedrückt..nervig.
steht. Was heißt unverzüglich? Wenn der Server diesen Versand ausführt, ermöglicht dieses Formular theoretisch 3ten Spam über den Widerrufsbutton zu verschicken. Speziell wenn das Formular auch ohne Kundenkonto funktionieren soll. Dann kann jeder jede beliebige Email Adresse und Nachricht (in Kombination mit einem freien Textfeld) an jeden beliebigen Adressaten schicken.
Das ist EXTREM problematisch in meinen Augen.