Unzulässige Lebensmittelwerbung
Keine Anti-Kater-Werbung: Gericht stoppt Marketingtrick
Ein Kater ist nicht immer handzahm, vor allem nicht am Morgen nach der Weihnachtsfeier. Werbung für Lebensmittel als Anti-Kater-Mittel locken daher. Das sieht ein Gericht aber anders.
3 minVergleichende diätetische Werbeaussagen ohne Bezugsgröße unzulässig
Was es zur Folge hat, wenn eine Brownie-Backmischung auf Instagram mit vergleichenden nährwertbezogenen Aussagen ohne Angabe einer Bezugsgröße beworben wird, klärte das LG Hamburg.
4 minWerbung für „Eier von nachweislich salmonellenfreien Hühnern“ ist irreführend
Bei gesundheitsbezogenen Angaben ist besondere Vorsicht geboten. Ein Gericht hat entschieden, dass selbst dann nicht mit dem Claim „Eier von nachweislich salmonellenfreien Hühnern“ geworben werden darf, wenn die betreffenden Hühner regelmäßig auf Salmonellen getestet werden.
4 minAufgepasst: Aussage „cholesterinfrei“ für Lebensmittel wird abgemahnt!
Das rechtssichere Anbieten von Lebensmitteln im Internet ist eine hohe Kunst. Neben fehlenden Pflichtinformationen nach der LMIV bieten immer wieder krankheits- bzw. gesundheitsbezogene Werbeaussagen Anlass für wettbewerbsrechtliche Abmahnungen.
4 minAchtung: Das müssen Sie wissen, wenn Sie mit Freebies werben möchten!
Freebies (Lead Magnets) sind beliebte Werbemittel, um Daten wie E-Mail-Adressen für Marketingzwecke zu sammeln. Dieser Beitrag zeigt, wann und wie solche Aktionen rechtlich zulässig sind.
15 min 1Abmahnung vorprogrammiert: Unzulässige Werbung für Lebensmittel
Aktuell liegt uns eine interessante Abmahnung des Verbandes Sozialer Wettbewerb e. V. aus Berlin vor, in dem u. a. die Werbung mit der Aussage „Bio Maulbeeren – ohne Zusätze“ abgemahnt wird.
6 minOLG Celle: Werbung mit „hohem Gehalt“ an Nährstoffen irreführend
Ob ein Händler ein Lebensmittel mit dem Prädikat „hoher Gehalt an …“ bewerben darf, hängt davon ab, ob die tägliche Verzehrmenge einen signifikanten Nährstoffgehalt enthält. Dies entschied kürzlich das OLG Celle.
3 min 3Kinderwunsch-Tee: Empfängnisförderung muss wissenschaftlich belegt sein
Der Vertreiber eines "Kinderwunsch-Tees", darf diesen nicht als solchen bezeichnen, wenn er keinen allgemein anerkannten wissenschaftlichen Nachweis erbringen kann, dass sich der Genuss des Tees förderlich auf die Empfängnis auswirkt.
2 minLG Stade: Werbung mit „Käse-Alternative“ für vegane Produkte zulässig?
Bezogen auf einen veganen Käseersatz hatte jüngst das LG Stade mit Urteil vom 28.03.2019 (Az.: 8 O 64/18) zu entscheiden, ob dessen Anpreisung als „Käse-Alternative“ mit dem Irreführungsverbot zu vereinbaren ist.
3 minOLG Köln: Culatello di Parma unzulässige Anspielung auf Prosciutto di Parma
Die Vereinigung italienischer Hersteller von Parmaschinken hat vor dem OLG Köln einen Erfolg gegen einen Vertreiber von "Culatello di Parma" errungen.
2 minLow Carb Werbung: Wann die Bewerbung von Lebensmitteln unzulässig ist
Eine Abmahnung wegen „Low Carb“? Die Verwendung des beliebten Begriffs in der Werbung ist im Online-Handel ein rechtliches Minenfeld. Wir klären auf: Ist die Nährwertangabe zulässig? Und wie reagieren Sie richtig auf eine Abmahnung?
7 min 2Natürlich“-Werbung bei Lebensmitteln: Irreführung durch laborveränderte Zutaten
Keine Natur aus dem Labor: Das OLG Hamburg hält die Werbung mit ‚natürlichen Milchsäurekulturen‘ für irreführend, wenn die Kulturen biochemisch verändert wurden.
4 minVergleiche zwischen Steinsalz und Kochsalz können irreführend sein
Laut einem aktuellen Urteil des OLG Hamm verstößt es gegen den lauteren Wettbewerb, bei der Werbung für unbehandeltes Steinsalz bestimmte Vergleiche mit handelsüblichem Kochsalz heranzuziehen.
3 minLG Hamburg: 20.000 € Streitwert bei unlauterer Werbung mit Lebensmitteln ist fair
Durch einstweilige Verfügung wurde es einem Online-Händler untersagt, für die Lebensmittel „Cellulose, Calcium, Biozink und Veikang“ mit der Aussage zu werben, dass die Lebensmittel zur Korrektur von Allergieerkrankungen führen würden. Streitwert zunächst: 30.000 Euro.
2 minUnzulässig: Werbung mit krebshemmender oder cholesterinsenkender Wirkung von grünem Tee
Eine Werbung für Lebensmittel darf keine Aussagen enthalten, die sich auf die Beseitigung, Linderung oder Verhütung von Krankheiten bezieht, vgl. das in § 12 Abs. 1 Nr. 1 LFGB normierte Verbot krankheitsbezogener Werbung.
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