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Verlust der Warensendung auf dem Transportweg – Was haben Versandhändler zu beachten?

Geht eine Warensendung auf dem Transportweg verloren, stellen sich viele Versandhändler die Frage, welche Rechtsfolgen sich nun für sie ergeben. Dabei muss zwischen dem vertraglichen Verhältnis des Händlers zum Kunden einerseits und dem vertraglichen Verhältnis des Händlers zum beauftragten Transportunternehmen andererseits unterschieden werden.

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Verlust bei B2B

Beitrag von Shopbetreiber
07.01.2021, 22:37 Uhr

Frage: wir versenden unsere Ware zu 99% nach Bestellung direkt. Wie üblich in der Weihnachtszeit, benötigen die Warensendungen auch mal länger oder kommen garnicht an. Wenn ein gewerblicher Käufer, der sich auch als solcher präsentiert, den Verlust der Ware reklamiert und dann Ersatz fordert. Ist dieses rechtens? Er Argumentiert, er sei zwar Gewerbetreibender würde die Ware aber als Verbraucher im Betrrieb "verbrauchen" und nicht weiter verkaufen. Somit genieße er das Verbraucher Recht als B2C. In dem Fall soll Ihm der Verlust der Ware (Versand), nun zu 100% ersetzt werden. Stimmt das? Meines Wissens ist es egal ob er die Ware im Betrieb "verbraucht" ausschlaggebend ist doch, hier wurde Ware an B2B versendet. Der Verlust geht (die Gefahr) geht also auf den Käufer über. Richtig?

Wie soll man sich verhalten, wenn man ein leeres, unvollständiges oder beschädigtes Paket erhält?

Beitrag von Alex
06.04.2020, 23:48 Uhr

Hallo,

wie soll ich ich im oben genannten Fall verhalten? Wenn ich jetzt der Käufer bin und vom Unternehmen etwas kaufe, mir aber ein unvollständiges Paket oder beschädigte Artikel zugeschickt wurden, geht dann die Haftung an mich über wenn ich das Paket entgegennehme? Von außen erkennt man so etwas leider nicht immer. Und die Zeit, beim Öffnen des Pakets dabei zu sein, hat auch kein Zusteller.

Datenschutz

Beitrag von Gläser
06.12.2019, 13:26 Uhr

Hallo zusammen, bei der Versendung meiner bestellten Ware ist ein Teil des Inhaltes zu Bruch gegangen. Der Paketdienst hat die übrige Ware umgepackt und zugestellt. Beim Öffnen des Paketes ist mir sofort aufgefallen das ein Teil fehlt und das ein neuer Karton verwendet wurde da vom ursprünglichen Karton der Deckel mit meiner Anschrift abgetrennt und auf den neuen Karton geklebt wurde. Die Krönung ist aber das der Lieferschein im Paket von einem föllig anderen Kunden und Lieferant/ Händler ist und auch eine andere Anschrift beinhaltet. Mein Lieferschein ist verschwunden und somit geistern meine persönlichen Daten irgendwo rum. Auch auf Anfrage beim Händler habe ich keine Aussage zum Datenschutz bekommen. Wie kann ich nun vorgehen? Vielen Danke vorab.

Frau

Beitrag von Kristina K
27.08.2019, 11:57 Uhr

Wie sieht es bei termingebundener Ware im B2C Geschäft aus?

Konkreter Fall: mit Namen und Datum personalisierte Ware für eine Hochzeit wurde per Einschreiben 11 Tage vor der Hochzeit von mir verschickt. Das Einschreiben ging wegen "Adresse nicht ermittelbar" an mich (Absender) zurück. Allerdings so verzögert, dass eine erneute Zustellung rechtzeitig zur Hochzeit nicht mehr möglich und die Ware für den Verbraucher somit nicht mehr zu gebrauchen war. Ein Wiederverkauf der Ware ist wegen der Personalisierungen nicht möglich. Die Lieferadresse war nachweislich korrekt. Der Fehler lag also m. E. bei der Post.

Bin ich zur Rückzahlung des Gesamtbetrages (Warenwert + Versandkosten) an den Verbraucher verpflichtet? Ist die Post zum Schadensersatz in Höhe des Gesamtbetrages an mich verpflichtet?

Transportkosten

Beitrag von KeinStudent
23.08.2019, 16:05 Uhr

Mir hat als Endverbraucher durch den Verlust einer Ware durch den Versandhändler Hermes die von mir bezahlten Transportkosten in Höhe von 4,99 € abgezogen. Ist das rechtens?

Super Schnäppchen Ausverkauf auf dem Versadweg verloreen gegangen

Beitrag von Thomas C
25.06.2019, 12:56 Uhr

Mir ist vor kurzem folgendes passiert.

Super Ausverkauf von Fahrrädern ( Karst**dt) Wobei ich einen sagenhaften Pres erzieht habe Anstatt 549 nur 179 € Jetzt ist aber folgendes passiert Verkäufer veranlasst Versand direkt vom Herrsteller Dieser versendet per Hermes an mich. Ware kommt nie an. Es gibt aber einen Abliefernachweis an mich und angeblich von mir Unterzeichnet an einem Datum wo ich nachweislich im KH war. Was ist zu tuen ? Anzeige gegen Hermes ? Kann ich auf Vertragserfüllung pochen ? Verkäufer sagt ware nicht mehr lieferbar und möchte mir nach nun mehr als 30 Tagen das Geld zurückzahlen aber nur wenn ich eidesstattliche erklärung abgebe . Ist mir nicht jedoch ein Schaden durch das entgagene Angebot entstanden ? MfG

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