Leserkommentar zum Artikel

EU-Umsatzsteuerreform im Online-Handel: Wegfall der EU-Lieferschwellen + Besteuerung im Zielland ab dem 01.07.2021

Im Rahmen des sogenannten „Digitalpakets“ wird auf EU-Ebene die Einführung eines neuen Mehrwertsteuersystems mit weitreichenden Änderungen für den grenzüberschreitenden Online-Handel vorangetrieben. Zum 01.07.2021 werden die bisher geltenden Umsatzsteuer-Lieferschwellen in der EU aufgehoben und - jenseits einer Kleinstunternehmerschwelle – Steuerbeträge direkt im Zielland geschuldet. Was Online-Händler nun wissen sollten und wie sie sich auf die Änderungen vorbereiten können, lesen Sie in diesem Beitrag.

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Im Shop angegebene Verkaufspreise

Beitrag von Ud Fischer
08.04.2021, 14:28 Uhr

Hallo

Wie verhält es sich denn dann mit den im Shop angegebenen Verkaufspreisen. Bisher habe ich meine Preise ja alle mit 19% USt. kalkuliert. Wenn jetzt ein Kunde aus einem Land mit z.B. 22% bestellt, mache ich ja einen Verlust. Ich kann ja nicht für alle Länder verschiedene Brutto-Preise in meinem Shop angeben.

Gruß Udo

Weitere Kommentare zu diesem Artikel | Alle 3 Kommentare vollständig anzeigen

  • Jau von Dingens, 09.04.2021, 13:04 Uhr

    Moin Deine Shopsoftware muss dann das Land abfragen und dementsprechend unterschiedliche Preise anzeigen. Nervig, aber wohl der einzige Weg, wenn man keinen Verlust machen will... Grüße Der Dingens 

  • Ein Wahnisnn was hier bürokratisch geboten wird. von Stephan, 09.04.2021, 09:12 Uhr

    So stellt man sich innergemeinschaftliche Geschäftstätigkeit vor. Durch und durch verbürokratisiert, dafür ist immer Zeit. Und die Unternehmen verbringen jetzt schon zu wenig Zeit mit Bürokratie, das ist ausbaufähig und wie man sieht, ja, mehr geht immer.

  • Umsatzsteuer von Ralf Brzeske, 08.04.2021, 20:16 Uhr

    Kann es sein, das sich diese Regelung nur für B2C nicht aber für B2B gilt?

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