Leserkommentar zum Artikel

Verwendung von Cookies nach Datenschutzgrundverordnung nur noch bei vorheriger ausdrücklicher Einwilligung des Nutzers?

Muss der Online-Händler die Nutzer seiner Webseite nicht nur über die Verwendung von Cookies informieren, sondern beim Aufrufen der Webseite deren ausdrückliche Einwilligung einholen? Dies war schon bei der bisherigen Rechtslage unklar. Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die ab Mai 2018 angewendet werden muss, macht die rechtliche Situation noch verwirrender. Vollends undurchsichtig wird die Lage auf Grund der künftigen ePrivacy-Verordnung, die den Einsatz von Cookies regeln soll. Wie hat sich der Online-Händler hier künftig zu verhalten, wenn er Abmahnungen und Bußgelder nach der DSGVO und der ePrivacy-Verordnung vermeiden will? Die IT-Recht-Kanzlei stellt die bisherige und die künftige Rechtslage dar.

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Einen Abhänger habe ich ...

Beitrag von Jan
18.04.2018, 21:36 Uhr

Hallo, danke für den Artikel. An einer Stelle haben Sie mich verloren: Die DSGVO selber macht das Optin für Cookies nicht zur Pflicht, oder? Da steht nichts dazu drin (deswegen wird's ja die e-privacy-verordnung geben). Warum ist die Diskussion dann relevant, ob die DSGVO über der TMG steht? Selbst wenn Sie das tun würde, würde sie ja eine Optin-Lösung wie in der Cookie-Richtlinie vorgegeben nicht zur Pflicht machen, weil Sie dazu einfach gar keine richtige Aussage macht. Es steht zwar, dass "vor der Datenverarbeitung zu informieren ist". Aber das würde dann auf jegliche Formen der Datenverarbeitung greifen. Dann müsste diesem Kommentarfeld hier auch ein extrem langer Satz vorgeschaltet werden und meine Einwilligung abholen ....

Für mich stellt sich das so da: Cookie-Richtlinie ist in DE nicht umgesetzt. Entsprechend gibts keine Pflicht zum Opt-In. Die DSGVO macht ein Optin nicht zur Pflicht, von daher verändert sich die aktuelle, rechtliche Situation nicht entscheidend. Es bleibt weiterhin "sehr grau".

Weitere Kommentare zu diesem Artikel | Alle 4 Kommentare vollständig anzeigen

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