Leserkommentare zum Artikel

Die Rücksendung der Ware an den Händler nach dem Widerruf durch den Verbraucher - Teil 3 der Serie zum neuen Widerrufsrecht

Die Modalitäten der Rücksendung der Ware an den Händler haben sich mit der Novellierung des Verbraucherwiderrufsrechts verändert. Insbesondere schreibt das Gesetz nun ausdrücklich vor, dass der Verbraucher die Ware innerhalb von 14 Tagen nach dem Widerruf an den Händler zurückschicken muss. Diese und weitere Aspekte der Rücksendung stehen in diesem Beitrag im Fokus.

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Widerruf von Ware

Beitrag von Sandra K.
02.07.2020, 08:32 Uhr

Guten Tag, Ich habe folgendes Problem: Ware gekauft am 26.5.20 - erhalten am 13.06.20. Ich habe widerrufen am 23.6.20 nachdem der Verkäufer bei drei beschädigten Elementen keine Kulanz bzw. für uns unzureichendes Entgegenkommen erbringen wollte. Schaden wurde bei Anlieferung dokumentiert und direkt an Verkäufer gemeldet. Er entgegnete uns dass die Ware top verpackt war und auf einer statisch vorgesehenen Einwegpalette geliefert wurde. Diese war aber gebrochen und eben drei Elemente beschädigt. Er unterstellte uns dass man diese auch selbst beim Unladen verursacht haben könnte. Er schrieb zudem dass es kaum Erfolgsaussichten bei der Spedition gäbe diese Schäden geltend zu machen. Er wollte uns einzelne Pfosten zum selbst austauschen senden was uns aber handwerklich gesehen eingeschränkt hat diese selbst auszutauschen. Daher haben wir generell alles Widerrufen. Wir wollten dann die selbe Spedition für den Rücktransport beauftragen die uns mitteilte dass dies nur über den Händler geht. Also Händler erneut kontaktiert. Er übernahm dies, stellte mir eine Rechnung von 249,80€ welche ich auch bereits an ihn überwiesen habe am 28.6.20. Dann bat er mich ihm jetzt bereits schon schriftlich zu bestätigen dass ich keine öffentliche negativen Äußerungen oder weiteren Forderungen ihm gegenüber stellen werde. Hierauf antwortete ich dass ich dies nach erfolgreichem Abschluss des Widerruf einhalten werde. Seither ließ er mich im Regen stehen mit der Antwort dass er dann meiner Willkür ausgeliefert sei und so nicht mitmachen wird. Ich entgegnete ihm, dass es Willkür sei dies von mir vorab zu fordern, denn schließlich gilt ja Meinungsfreiheit. Seither keine Antwort mehr.

Wie sieht hier nun die Rechtslage aus, wenn die Ware nicht bis zum 7.7.20 - Ablauf der 14 Tage Rücksendefrist - erbracht ist? Schließlich hat er für den Rückversand das Geld von mir erhalten?!? Bin etwas verzweifelt. Ich fürchte auch fast dass ich dann auch lange auf mein Geld warten muss oder ob ich es überhaupt bekommen werde. Wir sprechen hier von rund 2300€.

Vielen Dank schon mal... Mit freundlichen Grüßen  Sandra K.

Danke für die Information

Beitrag von Ralf
23.03.2020, 17:17 Uhr

Möchte mich bei dem Autor sehr herzlich bedanken für die sehr präzise Zusammenfassung der Rechtslage. Super!

Herr

Beitrag von Philipp Erhard
20.02.2020, 12:39 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich habe folgendes Problem. Ich hatte bei einem Onlineshop Ware bestellt, diese erhalten und noch am selben Tag in der Original-Verpackung zurück gesendet. Darin enthalten war die Ware und ein Rücksendeformular mit Widerruf.

Der Händler behauptet jetzt, die Ware nicht erhalten zu haben. Der Händler lässt dem Kunden beim Rückversand die Wahl, wie dieser erfolgt. Ich habe hierfür bei der Post den günstigsten Versandweg ohne Sendungsnummer gewählt. In den AGBs des Händler steht nicht, dass ein versicherter Rückversand erfolgen muss.

Jetzt habe ich das Problem, dass die Ware nach erfolgtem Widerruf offensichtlich verloren gegangen ist oder der Händler die Ware intern verloren hat.

Ich habe die Ware ordnungsgemäß zurück geschickt und bekomme jetzt trotzdem die Zahlungserinnerung bzw. Mahnung.

Wie soll ich mich hier verhalten?

Viele Grüße

Philipp Erhard

Rückgabe angefordert nach 3 Monaten

Beitrag von Rupp Florian
10.02.2020, 14:53 Uhr

Hallo zusammen, Mein Verkäufer hat mir einen Tisch geliefert, der viel zu klein war. Darauf hin hat man mir eine Ersatzlieferung zukommen lassen die passend war. Daraufhin habe ich den Verkäufer um Informationen zum Rückversand gebeten, jedoch keine Antwort herhalten. Das ist nun 3 Monate her. Jetzt möchte der VK den tisch zurück. Den hab ich nicht mehr, da verschenkt.. Ich meine, 3 Monate und mehre Mails dachte ich sind ausreichend. Wie ist die rechtliche Situation ?

Widerruf fristgerecht, aber Händler stellt kein Rücksende-Label aus. Wie laufen hier die Fristen?

Beitrag von Unicat
03.02.2020, 18:31 Uhr

Ich habe einen Artikel fristgerecht widerrufen. Der Verkäufer will dass ich den Artikel (Sperrgut) auf eigene Kosten in die Slowakei schicke.

Der Händler (Firmensitz Deutschland) verkauft ca. 2000 Artikel pro Monat. Es gibt jedoch weder AGB´s, noch Impressum, auch keine Widerrufsbelehrung.

Nach geltender Rechtsprechung muss er die Rücksendekosten übernehmen (§ 312g BGB), wie ich erfahren habe, weigert sich jedoch beharrlich. Also kann ich den Artikel nicht fristgerecht zurückschicken. Entstehen mir hierdurch Nachteile, da ich ja die Rücksendefrist (14 Tage nach Widerruf) nicht einhalten kann?

Ich habe übrigens aus dem Grund widerrufen, weil der Artikel nicht wie beschrieben ist.

Frau

Beitrag von Sabine Müller
28.01.2020, 13:09 Uhr

Guten Tag, mein Anbieter hat den Wiederruf akzeptiert und mir per E-Mail eine Bestätigung geschickt in dem ein Vermerk drin steht, dass ich noch ein Bescheid bekomme wie und an wem ich das Handy zurück schicken soll. Leider hat sich der Anbieter immer noch nicht gemeldet, obwohl ich ihn auch noch mal angeschrieben habe. Es sind schon drei Wochen vergangen. Was nun? Was muss ich jetzt tun? Kann ich das Handy jetzt einfach behalten? Mit freundlichen Grüßen Sylvie

ohne

Beitrag von Juergen Mengel
01.12.2019, 10:00 Uhr

Muss bei der Rücksendung der widerrufenen Ware die Originalrechnung oder eine Rechnungskopie beiliegen? Frage ist zwar beantwortet. Aber der Händler will die Originale Rechnung zurück haben, da ich diese nicht in das Paket gelegt habe will Er das zusätzliche Porto für den Versand der Rechnung nicht erstatten.

Persönliche Rückgabe nicht eines paketversandfähigen Artikels nach Widerruf in Firma selbst

Beitrag von Frank
27.11.2019, 12:46 Uhr

Die mir direkt vom Hersteller per Spedition versandte Ware die ich in einem Onlineshop mit Ladengeschäft erhalten habe, würde ich gerne persönlich in diesem zurückgeben und mir Erhalt und Zustand quittieren lassen. Hat der Verkäufer die Möglichkeit dies zu verweigern ?

Wiederrufsrecht

Beitrag von Dingo
16.10.2019, 20:48 Uhr

Was passiert, wenn der Händler das Paket / die Ware nicht annimmt und ich das Paket zurück erhalte ( Rechnungskauf) Ware noch nicht bezahlt.

Wie sieht das aus, wenn der Händler einen sperrigen Arikel selbst abholt /abholen läßt?

Beitrag von Ron
16.08.2019, 14:59 Uhr

Kann ein Händler nach fristgerecht ausgesprochenem Widerruf die Rückabwicklung und Rückzahlung beliebig hinauszögern, indem er die sperrige Ware einfach nicht (wie in seinen AGB vorgesehen und mehrfach schriftlich zugesagt) abholt? Wie lange muß ein Kunde sich damit abfinden, wieviele angekündigte Termine fruchtlos verstreichen lassen (sich immer wieder zu hause bereithalten, um den Abholer zu empfangen - und keiner kommt), den versandbereit verpackten Gegenstand bei sich in der Wohnung zu lagern, und wie viele Monate muß er auf die Geldrückzahlung warten? Darf er im Falle einer Lastschrift-Zahlung diese nach verstreichen einer bestimmten Frist selbsttätig über seine Bank zurückbuchen lassen, um den Händler endlich zum Handeln zu bewegen?

Online Kauf - Defekte Rücksendung zwei Monate vergangen

Beitrag von Niclas
07.12.2018, 22:35 Uhr

Guten Abend,

mich würde interessieren, ob es bei mir in dieser Situation eine Möglichkeit geben würde vom Kauf zurück zu treten, wenn die Rücksendung zwei Monate nicht bearbeitet wurde. Erst nach meiner Anfrage. Es geht um eine Defekte Festplatte (HDD) ausserhalb des Widerrufsrechts. Zum Zeitpunkt des Rücksendedatums lag der Kauf ca. 3 Monate zurück. Ich kam leider erst nach dieser Zeit dazu diese zu testen...Beruflich bedingt. Insgesamt sind also knapp 5 Monate seit dem Kauf vergangen.

Vielen Dank Niclas

Widerruf bzw. Rücknahme wird vom Händler nicht akzeptiert

Beitrag von Andreas
26.09.2018, 15:46 Uhr

Guten Tag,

ich habe für eine Reparatur am Auto ein Bauteil bestellt. Die Auswahl fiel auf ein zu meinem Fahrzeug passendem Bauteil. Nach dem Einbau, stellte ich fest, das die Steckverbindung zum Steuergerät nicht passt. Das besagte Teil wurde also wieder ausgebaut und an den Händler zurück gesandt. Der Widerruf des Kaufes wurde innerhalb der 14 Tage eingehalten. Nun beanstandet der Händler allerdings, das besagtes Bauteil leichte Einbauspuren ausweist, was durchaus sein kann, und nimmt es zurück. Wer hat hier Recht???

Widerruf durch Rücksendung korrekt, wenn sich Widerrufserklärung im Paket befindet, vorher aber nicht erklärt wurde?

Beitrag von J. Kemper
15.08.2018, 13:47 Uhr

Wie soll sich ein Händler verhalten, wenn eine Warenrücksendung (innerhalb der Widerrufsfrist) erfolgt, ohne dass ein Widerruf vorher erklärt wurde. Der Käufer legt die Widerrufserklärung einfach ins Paket. Gilt das als erklärter Widerruf? Das Paket kommt beim Händler als kommentarlose und unverlangte Sendung an und die Annahme könnte - da kein Widerruf oder sonstige Ankündigung vorliegt und man auch den Absender nicht sofort (er)kennt - verweigert. Wer trägt die Kosten? Die Sendung könnte auch angenommen werden. Muss sie bearbeitet oder geöffnet werden oder muss erst der Widerruf separat erfolgen?

Ungenau

Beitrag von An
17.07.2018, 19:10 Uhr

Da Sie keinerlei Zuordnung vornehmen oder Paragraphen nennen, stellt sich die Frage, wovon Sie sprechen. Fernabsatz? Nur Kauf oder auch Miete?

Händler reagiert nicht

Beitrag von thomas gontarski
25.01.2018, 12:51 Uhr

Was kann man denn tun, wenn ein Händler - leider in Spanien - nach Rücksendung der Ware (ein defektes Smartphone) einfach nicht mehr reagiert und den Kaufpreis einbehält? Jegliche Anfrage und Drohung vergeblich!

Fristen der Rücksendung Einbuchung

Beitrag von Max Wedel
24.01.2018, 08:39 Uhr

Guten Tag, gibt es gesätzliche Fristen für Rücksendungseinbung seitens Händler? wir haben vor mehr als zwei Wochen eine Rechtzeitige Rücksendung veranlasst. durch die Verzögerung der Einbuchung wurde per Lastschrift eine Summe von Knappe 500Euro eingezogen. NUN Weder Einbuchung noch Rückerstattung.

Rücksendung an falschen Online-Händler

Beitrag von Lea
19.01.2018, 11:08 Uhr

Hallo, ich habe versehentlich ein Paket an einen falschen Online-Händler geschickt. Dieser sucht seit 6 Wochen danach und verlangt, das ich die Kosten selber trage falls das Paket nicht mehr auffindbar ist. Verfolgungsnummer, das das Paket tatsächlich dort ist habe ich auch. Muss der Online-Shop für meine Kosten aufkommen, da sie mein Paket verloren haben? Grundsätzlich hätten sie mir das Paket doch auf meine Kosten wieder zurückschicken müssen oder?

wiederruf vor versand

Beitrag von Kevin.S
18.09.2017, 20:09 Uhr

Hallo ich habe 2h nach dem kauf eine E-mail an den verkäufer geschrieben das ich mich anderweitig entscheiden habe und diesen kauf Stornieren möchte

der verkäufer hat am nächsten tag die ware einfach versand und nicht reagiert kurz darauf hin habe ich dem verkäufer nocheinmal geschrieben wonach dieser erst am nächsten tag antwortete er habe es schon verschickt und ich hätte die kosten zu tragen nach meiner kenntis sollte das eigentlich falsch sein oder ? da hier vor dem versand der Ware ein Wiederruf stattgefunden hat. und der Verkäufer nicht reagierte.

oder liege ich da Falsch ?

eingebaute Fahrzeugteile

Beitrag von Rene
20.06.2017, 15:21 Uhr

Hallo, ich habe eine Kupplung für mein Auto bestellt und nach dem einbau bemerkt, dass dies Teil für ein anders Baujahr des Fahrzeugs gedacht ist. Darf ich dieses im Rahmen des Widerrufs bei evtl. Wertverlust Ersatz von mir zurück senden wenn es nicht beschädigt ist? Danke und viele Grüße, Rene

Händler lehnt Annahme der Rücksendung nach Widerruf ab

Beitrag von BK
06.03.2017, 22:23 Uhr

Sind diese Aussagen noch aktuell?

In meinem Fall lehnt der Händler die Annahme der Rücksendung komplett ab, da ich nicht innerhalb der 14 Tage rücksenden konnte.

Die Bestellung war widerrufen, wurde trotzdem geliefert und ich war auf Dienstreise.

Rücksendung nicht möglich, da der Händler den Rücksendeschein nicht zukommen lässt

Beitrag von Dennis Seidel
14.02.2017, 14:43 Uhr

Guten Tag, Ich habe einen Online-Kauf rechtzeitig via Telefon und per E-Mail widerrufen. Die Fristeinhaltung wird vom Händler auch nicht in Frage gestellt. Aber seit fast 2 Monaten warte ich auf den Rücksendeschein, der mir per E-Mail und mittlerweile auch per Post zugestellt werden sollte. Ich werde telefonisch immer wieder vertröstet, dass der Vorgang erneut angestoßen wird. Der Händler möchte mir aber natürlich auch erst mein Geld zurück zahlen, wenn die Ware bei ihm eingegangen und geprüft ist. Mir wird auch keine alternative Angeboten zum Rücksendeschein wie eine Adresse, die ich selbständig auf einen Paketaufkleber schreibe, da dies vom System nicht vorgesehen ist. Was kann man hier tun, um möglichst zügig an sein Geld zu kommen?

Kartenspiele Widerruf???

Beitrag von Selly
26.01.2017, 15:35 Uhr

Kartenspiel antik 1980 orig. verlagsverschweißt ca. 100,- EUR. Kartenspiel orig. verlagsverschweißt ca. 30,- EUR. Beide mit großer Abbildung mehrerer Karten und genauer Größenangabe. Käufer kauft bei Ebay im Sofortkauf bei gewerbl. Händler original verschweißte Kartendecks. Bewertet das antike und auch das neue Deck sehr positiv, eröffnet jedoch nach erhaltender Rückbewertung am nächsten Tag einen Rückgabefall. Käufer hat beide Spiele, das antike, seltene Sammlerdeck sowie das neue Spiel aus der Verlagsverschweißung/Folie genommen und diese ausgiebig durchgeblättert. Rückgabegrund: gefällt nicht, Karten sind zu klein. Karten dürfen im Buchhandel nicht aus der Folienverschweißung genommen werden. Dort wird deklariert: Öffnen verpflichtet zum Kauf. Frage: Muß sich ein Onlinehändler alles gefallen lassen? Antikes Deck ist nun durch Entfernung der Verschweißung nicht mehr in sammelwürdigem Zustand und das neue Deck ist nicht mehr neu! Was tun?

Frau

Beitrag von Nadine
12.01.2017, 14:54 Uhr

Hallo,

nachdem ich einen Vertrag widerrufen habe und dies bestätigt wurde, habe ich die Ware zu spät abgesendet. Diese wurde mir zurückgesandt mit der Begründung, dass gemäß der AGB das vertraglich zugesicherte Rückgaberecht von 21 Tagen überschritten wurde.

Er muss die Ware aber dennoch annehmen oder? Zusätzlich steht in der Widerrufsbelehrung des Unternehmens folgendes: "Wenn Du diesen Vertrag widerrufst, haben wir Dir alle Zahlungen, die wir von Dir erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Du eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt hast), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Deinen Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist." Die Kosten wurde mir aber nicht innerhalb dieser Frist zurückerstattet. Wie kann ich am besten vorgehen?

Die Rücksendung erfolgte 2 Tage später als das 14 tägige Rückgaberecht

Beitrag von Zimmermann
15.11.2016, 17:51 Uhr

Ich habe eine Kleidungsstück online bestellt, Rückgaberecht beträgt 14 Tage. Ich habe den Artikel ca. 2 Tage verspätet zurück gesendet, nun fordert der Online Händler, den kompletten Betrag und möchte mir nach Bezahlung den Artikel wieder zu senden. Ist das zulässig bzw. was kann ich tun den Artikel nicht zahlen zu müssen, noch dazu passt das Kleidungsstück nicht. Danke!

Paket verspätet Kunde möchte zurück senden.

Beitrag von Julia
13.10.2016, 20:19 Uhr

Das Paket wurde zu spät zugestellt, der Kunde hat kein Widerrufungsformular ausgefüllt und möchte das Paket nun zurück senden. Muss diese Rücksendung zustimmen und Erstatten oder besteht der Kaufvertrag noch.

Frau

Beitrag von Sybille Reinig
07.10.2016, 14:52 Uhr

Wie verhält es sich bei folgendem Fall:

Der Käufer erhält ein versichertes Paket mit einer kleinen Porzellanschale. Diese sagt ihm nicht zu und er schickt sie an den Verkäufer (gewerblich) zurück. Allerdings möchte er Porto sparen und schickt das Schälchen als Warensendung in einem Luftpolsterumschlag. Dieser kommt aber nie beim Verkäufer an. In den AGBs steht, dass der Rückversand auf die gleiche Art und Weise zu erfolgen hat, wie der Hinversand. Dies war nicht gegeben, auch ist die Gefahr, dass der Artikel beim Versand (unzureichende Verpackung durch Luftpolsterumschlag, "offener" Versand als Bedingung für Warensendung) beschädigt worden und daher von der Post entsorgt worden ist, ist gross. Frage: 1) muss ich den Kaufbetrag erstatten, obwohl die Ware nicht zurückgekommen ist und 2) obwohl der Käufer sich nicht gemäss den AGBs an die Versandart gehalten hat

Widerruf möglich auch in diesem speziellen Fall?

Beitrag von Sven Müller
26.08.2016, 06:22 Uhr

Habe eine Ware vor 30 Tagen online gekauft. Es handelt sich um einen speziellen PC Rechner. Das Gerät wurde drei Wochen bei Händler gelagert und per Internetleitung online von mir bedient und hat funktioniert. Habe die Ware dann vorgestern per Post zugesendet bekommen. Diese ist aber defekt. Möchte jetzt den Vertrag widerrufen da mir das seltsam vorkommt und. Gilt die 14 Tage Widerrufsfrist? Habe die Ware ja erst vor zwei Tagen erhalten. Die drei Wochen davor wo es funktionierte konnte ich ja nicht prüfen ob es auch das Gerät ist welches ich jetzt zugeschickt bekommen habe.

Das verstehe ich jetzt nicht wirklich.....

Beitrag von Lukas
09.05.2016, 13:43 Uhr

1. Wie lange hat der Verbraucher Zeit, die Ware nach dem Widerruf zurückzusenden? Muss er sie ebenfalls innerhalb der Widerrufsfrist von 14 Tagen zurücksenden oder gelten hier andere Fristen?

Von Gesetzes wegen muss der Verbraucher die Ware nicht innerhalb der 14-tätigen Widerrufsfrist, sondern innerhalb von 14 Tagen nach dem Widerruf zurückschicken.

Dies bedeutet, dass der Verbraucher nach dem Widerruf 14 Tage Zeit hat, den Artikel per Post bzw. Paketdienst zum Händler zu schicken. Versäumt der Verbraucher diese Frist, so muss der Händler die verspätet abgeschickte Ware dennoch annehmen. Entsteht ihm jedoch durch die verspätete Rücksendung ein Schaden, so muss der Verbraucher hierfür aufkommen......Ok, mein Kunde hat am 12.04.2016 Artikel in meinem Shop bestellt. Am 18.04.2016 der Widerruf. Und bis heute ist noch keine Rücksendung bei mir angekommen. Das sind nun 3 Wochen nach dem Widerruf. Gibt es eine Grenze beim Widerruf? Oder kann der Kunde mir den Widerruf auch erst kurz vor Weihnachten zurück schicken? Ab wann bzw. ab welchen Zeitpunkt kann ich dem Kunden Sagen, das es nun zuspät für den Widerruf ist!? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!

Ebay

Beitrag von Ronny Petzold
18.02.2016, 04:44 Uhr

Hallo, ich weis nicht wie ich mich verhalten soll und zwar habe am 9.1.2016 einen Artikel bei Ebay versteigert,der Käufer hat auch gleich zwei Tage später den gesammt Betrag von 995 € überweiesen. Nach Eingang der Zahlung habe ich den Artikel direkt versendet,dieser kam ohne Probleme beim Käufer an. Leider ist mir Einstellen ein Fehler passiert da ich die Daten des Artikels nur von einen anderen Verkäufer übernommen habe ist mir nicht aufgefallen das ich für diesen Artikel eine dazugehörige Software mit liefere was nicht an dem ist. In meiner Auktion steht im unterpunkt beim Kauf des Artikels keine Rücknahme akzeptiert. Aufgrund meines Fehlers habe ich mich mit den Käufer geeinigt das er den Artikel zurück schicken kann und ich ihm den gesammt Betrag wieder zurück überweise. Der Käufer wollte von mir das ich Ihm das Geld überweise und nach Eingang der Zahlung würde er den Artikel zurück senden. Da es sich aber um viel Geld handelt wollte ich mich gern auf die AGBs von Ebay richten,die wiederum besagen das der Käufer die Ware an den Verkäufer zurück schicken muss und darauf hin der Verkäufer 6 Tage zeit hat das Geld zu veranlassen. Leider war der Käufer nicht bereit so zu handeln und wollte die Angelegenheit über seinen Anwalt klären. Ein Woche später erhielt ich über Ebay die Anfrage über Abbruch der Transaktion,ich stimmte den Abbruch zu. Am 26.01. kam über Ebay eine weitere Email über den Abbruch der Transaktion und ich wurde von Ebay gebeten den Käufer ein Rücksendeetikett zu verfügung zu stellen. Natürlich habe ich dieses umgehend getan und lies den Käufer das Rücksendeetikett zukommen. Am 04.02.16 kam wieder eine Email des Käufers über Ebay er bittet um das Rücksendeetikett,ich habe ihm geantwortet das ich ihn schon am 26.01. das Etikett geschickt habe aber dem ärger aus dem weg zu gehen habe ich das Rücksendeetikett ein zweitesmal zukommen lassen. Jetzt haben wir den 17.02. und ich habe vom Käufer weder eine Info ob er den Artikel nun zurück gesendet hat oder eine Paket in der Post. Nun stellt sich mir die Frage nach dem ich mich korrekt verhalten habe kann es doch nicht sein das der Käufer nun Zeit der Welt hat um mir Artikel zurück zu schicken. Gibt es irgendwelche fristen die er hätte einhalten müssen oder habe ichg jetzt einfach die Brille auf und muss warten auch wenn er sich Wochen zeit läst um den Artikel zurück zu schicken. Da sichb das ganze nun 2 Monate hinzieht möchte ich eigentlich das er nun der Artikel behalten kann und ich den überwiesenen Betrag behalte. Nach einem Telefonat mit Ebay wurde mir gesagt das ich den Abbruch des Kaufs zustimme und somit ich Ebay aus der Verantwortung raus und können mir kein rat geben das Sie keine Anwälte oder Richter sind und Sie nicht wissen was mir jetzt Zivilrechtlich passieren kann. Wie verhalte ich mich nun korrekt? lg Ronny

Was wenn...

Beitrag von anonym privat
18.01.2016, 12:49 Uhr

die Ware zwischenzeitlich fest mit einem Gebäude verbunden ist (z.B. Dachgaube, Heizung, etc...) ist sie dann nicht Eigentum des Käufers geworden? Muss er sie dann trotzdem zurück senden?

Leider geben die o.a. Erläuterungen dazu keine Info.

Gibt es dann überhaupt ein Widerrufsrecht, da die Ware von er Beschaffenheit her gedacht ist, mit anderen Waren "vermischt" zu werden?

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