Fertigpackungsverordnung (FertigPackV)

Die Fertigpackungsverordnung – das klingt nach einer weiteren EU-Verordnung, die den Herstellern und Händlern das Wirtschaftsleben schwer macht. Dabei handelt es sich in diesem Fall um gar keine europäische, sondern eine deutsche (Rechts-)Verordnung. Für Unternehmen enthält sie dennoch detaillierte Vorgaben, gerade was die Produktkennzeichnung von abgepackten Lebensmitteln und anderen fertig verpackten Erzeugnissen betrifft. Die IT-Recht Kanzlei stellt die Verordnung in einem umfassenden Beitrag vor.

Einheitspackungen als Standard

Abgepackte Lebensmittel gibt es häufig in einer bestimmten Gewichts-, Volumen- oder Stückmenge. Dies liegt daran, dass die deutsche Fertigpackungsverordnung (kurz: FertigPackV) zumindest mittelbar hierauf Einfluss nimmt.

In der Fertigpackungsverordnung ist im Wesentlichen geregelt, welche Gewichts- oder Volumenabweichungen verpackte Produkte haben dürfen und wie solche fertig abgepackten Produkte gekennzeichnet werden müssen. Zudem enthält die Verordnung Regelungen zur behördlichen Kontrolle der Verpackungen.

Aus den Vorschriften der Fertigpackungsverordnung folgen eine Reihe von Pflichten für Hersteller und Händler von fertig abgepackten Lebensmitteln.

Die IT-Recht Kanzlei beleuchtet im Folgenden ausführlich, welche Pflichten bestehen und welche Folgen Verstöße nach sich ziehen. Dabei wird ersichtlich, dass nicht nur behördliche Maßnahmen drohen, sondern auch Abmahnungen durch Mitbewerber.

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