Leserkommentar zum Artikel

Widerrufsbelehrung 2014: Hinsendekosten und Rücksendekosten bei Widerruf nach neuem Verbraucherrecht

Streitigkeiten mit Verbrauchern betreffend die Tragung von Hin- und/ oder Rücksendekosten bei Ausübung des gesetzlichen Widerrufsrechts sind nach unserer Erfahrung ein leidiges Thema im Alltag von Ecommercehändlern. Mit Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie zum 13.06.2014 in deutsches Recht ist in diesem Bereich kein Stein auf dem anderen geblieben. Um diese – zugegebenermaßen nicht ganz triviale – Thematik praxistauglich abzuhandeln, haben wir für Sie ein weiteres Mal unseren Leitfaden stark überarbeitet. Dieser geht hierbei nicht nur auf die gängigsten Standardfälle ein, sondern liefert auch anschauliche Beispiele für komplexere Konstellationen.

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angebotene günstigste Standardlieferung soll die Abholung vor Ort sein

Beitrag von Michael Handen
19.06.2017, 19:20 Uhr

Guten Tag, ein großes Haus verweigert mit die Erstattung der Speditionskosten, da die Kosten über die günstigste Standardlieferung (Abholung vor Ort) hinausgehen.

Ist es im Sinnes des Gesetzes die Kostenrückerstattung der Hinsendekosten damit abzulehnen, dass ich die Ware ja kostengünstiger auch hätte abholen können?

Viele Dank für eine kurze Einsortierung

Michael Hansen

Weitere Kommentare zu diesem Artikel | Alle 59 Kommentare vollständig anzeigen

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    Reicht ein Hinweis in den AGB und der Bezug auf diese in einer Email aus, das die Kosten von dem Kunden getragen werden müssen? Ist der Unterrichtspflicht damit genüge getan? Oder muss der Händler diese Information gesondert in dem Rücksendungsprozess (Email) angeben?

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    .:. Nachberechnung Hinsendekosten :: Ich bin selbst Onlinehändler und habe diesen Fall durch meine Anwältin für Wettbewerbsrecht prüfen lassen. Die Anwort ist also gesichert und korrekt. Eine Nachberechnung des Hinportos bei Teilrücksendung, falls der Bestellwert nach der Teilrücksendung unter die... » Weiterlesen

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