Leserkommentare zum Artikel

Abmahnen in der Krise – muss das ernsthaft sein?

Unser Land und damit auch die Wirtschaft ringen aktuell mit den größten Herausforderungen seit dem Zweiten Weltkrieg. Insbesondere die Unternehmer und Händler stehen derzeit vor großen Problemen. Einige Serienabmahner, wie etwa der IDO-Verband, können es aber auch in Krisenzeiten nicht lassen und preschen aktuell gleich mit mehreren Abmahnungen hervor.

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Gemeinsam dagegen

Beitrag von Danny Scholz
15.04.2020, 12:49 Uhr

Wenn es eine Möglichkeit gibt, gemeinsam gegen dieser Abmahner vorzugehen, ich bin gern dabei! Bleibt gesund :)

Wer Fehler finden will, der wird sie finden.

Beitrag von Dennis
15.04.2020, 10:54 Uhr

Ich habe seit Jahren Angst vor Abmahnung und ich habe das Gefühl, das jeder noch so teure Versuch mich zu schützen nur für mein eigenes Gefühl ist. Es sind haarsträubende Kinkerlitzchen, die hier immer wieder Abmahngrund sind. Was ich nicht verstehen kann ist, dass es in unserem ausdifferenzierten Rechtssystem offenbar nicht möglich ist zwischen anklickbarem Streitschlichtungslink und falschen Angaben in betrügerischer Absicht zu unterscheiden. Auch ist für mich nicht nachvollziehbar, wo hier bitte ein Schaden in Höhe einer Fantasiesumme von 500-100000 Euro für meinen mickrigen Mitbewerber entstanden sein soll. Insgesamt muss ich sagen, dass die politischen Verantwortlichen sich offenbar nur für Akteure interessieren, die solche Summen aus der Portokasse zahlen. Der Einzelne kann ruhig untergehen, solang er nicht systemrelevant ist! Dieser Zustand ist abartig und erschütternd. 

Der Ansatz von DHL dazu..

Beitrag von HB
08.04.2020, 14:13 Uhr

Schaut bitte mal was  Tobias Meyer, Konzernvorstand Post & Paket Deutschland von Deutsche Post DHL Group dazu einfällt:

https://www.crn.de/markt/dhl-hilft-lokalem-einzelhandel-ins-online-geschaeft.122235.2.html

Begründet

Beitrag von Error in iudicando
01.04.2020, 10:27 Uhr

Ja, das muss ernsthaft sein. In dieser unsicheren Zeit, in der Kunden vermehrt Waren im Internet bestellen, darf es keinen Freibrief für schwarze Schafe geben. Im Gegenteil! Die Bedingungen für einen Online-Verkauf sind bekannt. Wer sich nicht rechtzeitig um deren Umsetzung kümmert, oder es ignoriert, muss eine Abmahnung fürchten.

Bestürzend

Beitrag von Y.
25.03.2020, 10:05 Uhr

Mir scheint als wolle man so, die Mitbewerber, die sowieso schon von der Krise gebeutelt sind, endgültig loswerden oder seine Kasse aufbessern. Es ist bestürzend, dass so etwas möglich ist.

Und die Regierung sieht tatenlos zu wie diese Skrupellosen Abmahner ihr Unwesen treiben.Seit Jahren!

Beitrag von Tom
24.03.2020, 23:24 Uhr

Hier werden reihenweise Händler wegen Nichtigkeiten in den Ruin gemahnt.Warum ist sowas überhaupt möglich?

Gier kennt keine Grenzen

Beitrag von Alexandra
24.03.2020, 15:24 Uhr

Vielen Dank für den Artikel, es ist beschämend und macht wirklich Angst. Auch wir sind von der Krise schwer getroffen und sammeln uns gerade, wenn jetzt so was dazu kommt, wüsste ich nicht wie man das weg steckt. Das ist einfach moralisch ein Tiefschlag. Unverständlich, dass der Gesetzgeber zusieht.

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