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Die Geschichte des (noch) einsamen Kampfes eines eBay-Händlers gegen den immer weiter zunehmenden Zwang, Paypay als Zahlungsweise bei eBay zu akzeptieren.
Unerklärliche Sperrungen der Konten, fadenscheinige Erklärung, Ignorieren von Gegenbeweisen – diese Vorwürfe gegenüber der eBay-Tochter Paypal hören wir fast täglich. Immer mehr eBay-Händler sind unzufrieden mit dem Verhalten ihres zahlenden „Freundes“ mit dessen Hang zu Kontensperrungen.
Paypal dagegen macht es sich in Luxemburg bequem, verweist unzufriedene Händler auf eine Schiedsstelle in England und weiß ganz genau, dass es niemand auf sich nimmt, in Luxemburg nach englischem Recht gegen Paypal zu klagen. Viel schneller und billiger kommt man schließlich an sein Geld, wenn man brav die 180 Tage abwartet. Was in dieser Zeit mit dem Geld der Händler passiert? Darüber kann man nur spekulieren.
Die logische Konsequenz wäre es also, gar nicht erst einen Vertrag mit Paypal zu schließen oder einen bestehenden Vertrag zu kündigen. Doch das ist nicht so einfach. Denn der Handel in viele Länder funktioniert bei eBay nur über Paypal. Und auch auf dem deutschen Markt muss Paypal bei einigen Produkten zwingend als Zahlungsmittel angegeben werden.
So oder so – der ebay-Händler ist der Dumme. Oder vielleicht doch nicht?
Einem Händler wurde es nun zu blöd. Da er sich weigert, einen Vertrag mit Paypal zu schließen und er deshalb bei eBay nur eingeschränkt handeln kann, schrieb er sich seinen Ärger in Briefen an das Bundeskartellamt und die Europäische Kommission von der Seele. Und siehe da: Die Europäische Kommission sieht seinen Brief als „Marktinformation, von der wir zur gegebenen Zeit Gebrauch machen werden“, das Bundeskartellamt schrieb „Wir gehen diesen Vorwürfen nach und werden Sie zu gegebener Zeit über den Fortgang des Verfahrens unterrichten.“
Nun hofft dieser eBay-Händler, dass auch die vielen anderen Betroffenen ihrem Ärger Luft machen und die staatlichen Stellen, die tatsächlich hier zugunsten der Händler eingreifen könnten, auch über ihre Fälle informieren. Damit die schleichende „Zwangspaypalisierung“ gestoppt werden kann.
Felix Barth
Rechtsanwalt und Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz
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92 Kommentare
Kommentar von Holger
zum Beitrag Kampf gegen die schleichende „Zwangspaypalisierung“ – eBay-Händler schaltet Bundeskartellamt und EU-Kommission ein
Hallo Leid genossen. Uns wirden Beträge zurück gebucht Trotz versand der Waren. Wir haben es darauf ankommen lassen und haben nun einen Termin am 28.2 vor Gericht wo das verandelt wird. Wir... » Weiterlesen
Kommentar von Volker
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Ihr Lieben, nach langer Zeit schaue ich hier wieder mal rein und muss mit Erschrecken feststellen das PayPal wohl immer noch existiert und weiter in der betrügerischen Art und Weise... » Weiterlesen
Kommentar von Dirk
zum Beitrag Kampf gegen die schleichende „Zwangspaypalisierung“ – eBay-Händler schaltet Bundeskartellamt und EU-Kommission ein
Ist denn jetzt Klage eingereicht worden oder alles nur heisse Luft? Ich würde gern mitklagen gegen diese Betrüger! Behalten das Geld der Kunden zurück und verdienen sich an den Zinsen dumm und... » Weiterlesen
Kommentar von Belal
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Ich habe vor ca. 2 Monaten einen teuren Pelzmantel der Marke Saga Mink(war ein Erbstück) über eBay für ca. 300€ verkauft. Der Käufer hat das Geld direkt nach der Auktion aus Ukraine via Paypal... » Weiterlesen
Kommentar von Lenkrad_center
zum Beitrag Kampf gegen die schleichende „Zwangspaypalisierung“ – eBay-Händler schaltet Bundeskartellamt und EU-Kommission ein
Däne kauft 2 selbe artikel(a499,99) und bezahlt 1 x versand(25.-) und zahlt mit Paypal(1024,98.-). ich verschicke beides versichert in einer Sendung. Jetzt beginnt der kampf = -Es wird ein nicht... » Weiterlesen
Kommentar von lenkrad_center
zum Beitrag Kampf gegen die schleichende „Zwangspaypalisierung“ – eBay-Händler schaltet Bundeskartellamt und EU-Kommission ein
Däne kauft 2 selbe artikel(a499,99) und bezahlt 1 x versand(25.-) und zahlt mit Paypal(1024,98.-). ich verschicke beides versichert in einer Sendung. Jetzt beginnt der kampf = -Es wird ein nicht... » Weiterlesen
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