Leserkommentar zum Artikel

Frage des Tages: Genügt die Angabe einer virtuellen Geschäftsadresse im Impressum?

Viele Einzelunternehmer sehen sich im Angesicht der geltenden Impressumspflicht einem Dilemma ausgesetzt: einerseits sind sie verpflichtet, eine hinreichende Anschrift zu benennen, andererseits verfügen sie über keine geschäftlichen Räumlichkeiten und möchten ihre Privatadresse nur ungern im Internet preisgeben. Ein Verzicht auf den Schutz der Privatadresse kann nämlich gravierende Folgen haben, wie unter anderem Drohbriefe an Blogger eindrucksvoll belegen. Abhilfe versprechen Anbieter sog. „virtueller Geschäftsadressen“. Der heutige Beitrag geht der Frage nach, inwiefern die Angabe einer „virtuellen Adresse“ im Impressum genügt.

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... und wie steht es mit dem Begriff "niedergelassen"?

Beitrag von Flanka
30.07.2020, 07:38 Uhr

In TMG § 5 ist von Anschrift der Niederlassung die Rede. Inwiefern trifft dies Ihrer Auffassung nach für virtuelle Geschäftsadressen zu, unter denen weder der jeweilige Inhaber, noch dessen Angestellte tätig sind? Stattdessen betreiben Unternehmensfremde gegen Gebühr einen reinen Zustellungsservice.

Ich meine nicht solche Dienste, in denen auch VA-Leistungen wie Telefonservice etc. enthalten sind. Es geht mir um reine "Briefweiterleiter" oder höchstens "Einscannen-und-per-E-mail-oder-Cloud-Weitergeber" mit oder ohne schriftliche Zustellungsbevollmächtigung. Wie steht es mit Sendungen per Einschreiben und Einhalten eventueller Fristen?

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