von RA Felix Barth

LG Frankfurt: Verstoß gegen HWG bei Werbung mit Rabatten auf Schönheitsoperationen

News vom 26.02.2010, 17:32 Uhr | 3 Kommentare 

Das LG Frankfurt( Urteil vom 24.07.2003, Az.:32 O 43/03) hat entschieden, dass die Bewerbung eines “Body-Beauty-Gesundheitszentrums” mit Frühlingsrabatten auf Schönheitsoperationen gem. § 7 Abs. 1 HWG unzulässig ist. Es stelle einen Verstoß gegen § 1UWG dar, ohne dass Feststellungen bezüglich weiterer Merkmale der Unlauterkeit notwendig wären, wenn gegen eine dem Gesundheitsschutz dienenden Norm verstoßen wird.

Mehr hierzu im Blog "Die Ärztehomepage"

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Bildquelle:
© Kurhan - Fotolia.com
Autor:
Felix Barth
Rechtsanwalt und Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz

Besucherkommentare

3 Kommentare | Alle Kommentare ansehen

02.03.2010, 16:54 Uhr

Kommentar von Pisa

Manchmal habe ich das Gefühl, beim "Verbraucherschutz" geht es weniger um den Schutz an sich, sondern eher darum den Verbraucher dahingehend zu bevormunden wie er solche Angebote zu werten hat. Die...

klapperndes Chirugen-Handwerk

01.03.2010, 09:22 Uhr

Kommentar von Erika Reinhardt

Warum denn nicht? Schließlich sind SchönheitsOPs auch für den Normalo normal geworden. Wo ein Markt, dort ein Angebot? Verstehe die ganze Aufregung nicht. Das hat doch nix mit Vergegenständlichung...

Frühlingsrabatte

27.02.2010, 10:06 Uhr

Kommentar von Unbekannt

Ist schon lustig, auf welche Ideen so mancher Schönheitsdoc kommt. Da drängt sich der Vergleich auf, dass hier - ähnlich wie man im Garten alles auf Vordermann bringt- auch das Gesicht eine...

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