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von RA Nicolai Amereller

Neu: Angepasste AGB für den Verkauf via Messenger (WhatsApp etc.)

So wie Messaging-Dienste (etwa WhatsApp) die private elektronische Kommunikation revolutioniert (und etablierte Dienste wie SMS nahezu verdrängt) haben, so nimmt auch im geschäftlichen Bereich deren Bedeutung stetig zu. Die IT-Recht Kanzlei hat dies zum Anlass genommen, die AGB für den Verkauf im Wege individueller Kommunikation anzupassen.

Nicht jeder Verkäufer betreibt einen eigenen Shop

Wenngleich der eigene Onlineshop mit Warenkorbsystem die am meisten verbreitete technische Lösung für den Verkauf von Waren über das Internet ist: Längst nicht jeder Online-Händler betreibt für den Verkauf seiner Waren auch einen solchen Shop.

Für diese Entscheidung gegen einen eigenen Shop gibt es unterschiedlichste Beweggründe. Meist ist es bei kleinerem Verkaufsumfang schlicht die Kostenfrage, da Erstellung, Einrichtung und Pflege eines eigenen Shops mit einigem Aufwand und entsprechenden Kosten verbunden, kann der Verkäufer diese Arbeiten nicht selbst vornehmen.

Vielfach ist aber auch das angebotene Produkt zu individuell und damit inkompatibel für einen automatisierten Bestellprozess. Wichtige und für die korrekte Beratung und Herstellung des Produkts essentielle Absprachen müssen dann zwingend vor eine Bestellung des Produkts getroffen werden.

Hierfür eignet sich der Austausch per Telefon oder Email besser als bloße Hinweise in einem automatisierten Bestellvorgang.

Auch Verkaufsplattformen sind nicht jedermanns Sache

Nun könnte man meinen, dass ein Händler, der die Kosten für eine eigene Shopinfrastruktur scheut, ja einfach auf Verkaufsplattformen wie Amazon oder eBay verkaufen könnte.

Auch hier fallen jedoch erhebliche Kosten für den Händler an, die viele nicht bereit zu investieren sind.

Zudem sind manche Produkte auch schlicht inkompatibel zu den ebenso standardisierten Bestellvorgängen auf Verkaufsplattformen.

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Verkauf im Wege individueller Kommunikation als Lösung?

Nicht wenige Händler setzen daher auf einen Verkauf ihrer Waren im Wege individueller Kommunikation.

Dies bedeutet, dass der Händler meist nur eine reine Präsentationswebseite betreibt und die dort präsentierten Artikel ausschließlich auf entsprechende Anfrage hin verkauft. D.h., es existiert dort dann keine Shopfunktionalität. Es gibt keinen virtuellen Warenkorb, in welchen die Waren gelegt werden könnten und auch keinen Checkoutprozess.

Vielmehr erfolgt die eigentliche Bestellung und deren Abwicklung dann via Email, Kontaktformular, Telefon, Fax oder postalisch. Auch dies ist rechtssicher möglich und gerade bei kleineren Bestellzahlen vom Aufwand her gut zu stemmen.

Was kann ich mir darunter vorstellen?

Ein Beispiel:

Ein Händler verkauft handgefertigte Brotzeitbretter mit individueller Gravur. Aufgrund der verschiedenen Formate, der diversen Holzarten und möglichen Gravuren ist eine automatisierte Bestellabwicklung nicht realisierbar.

Daher präsentiert der Händler auf seiner Webseite lediglich die denkbaren Varianten als Muster mit Preisbeispielen und fordert Interessenten auf, ihn per Email oder Kontaktformular anzuschreiben unter Angabe des jeweiligen Individualisierungswunsches.

Daraufhin prüft der Händler die Realisierbarkeit, ermittelt den Preis und sendet dem Interessenten ein konkretes Angebot per Email (mit entsprechenden Rechtstexten) zu.

Dieses Angebot kann der Kunde dann wiederum per Email oder Kontaktformular annehmen, so dass ein Vertrag zustande kommt und der Händler mit der Fertigung beginnen kann.

Häufig nutzen so tätige Händler dann auch Social-Media-Kanäle wie Facebook, Instagram

Der große Vorteil liegt darin, dass auf diese Weise kaum Marketing- und Abwicklungskosten entstehen und nicht realisierbare Kundenwünsche effektiv herausgefiltert werden können.

Die IT-Recht Kanzlei bietet maßgeschneiderte Rechtstexte an

Um auch Händlern, die im Wege individueller Kommunikation Waren verkaufen wollen ein rechts- und abmahnsicheres Handeln zu ermöglichen, bietet die IT-Recht Kanzlei bereits seit Jahren auch speziell für dieses Geschäftsmodell konzipierte Rechtstexte an:

Für den Warenverkauf im Wege individueller Kommunikation finden Sie hier unsere abmahnsicheren Rechtstexte (Impressum, AGB, Datenschutzerklärung, Widerrufsbelehrung)

Wer daneben noch Marketing auf Social-Media-Kanälen rechtssicher betreiben möchte, findet die nötigen speziellen Datenschutzerklärungen selbstverständlich auch bei der IT-Recht Kanzlei.

Hier wäre jeweils das Datenschutz-Paket die passende Wahl.

Denn aufgepasst: Wer geschäftlich in sozialen Medien aktiv ist, muss dort auch Impressum und eine die Besonderheiten des jeweiligen sozialen Medium berücksichtigende Datenschutzerklärung vorhalten.

Auch Anbahnung und Angebotsannahme via Messenger nun abgedeckt

Messaging-Dienste sind auch im geschäftlichen Bereich stark im Kommen. Die „Hemmschwelle“, Händler anzuschreiben ist bei gängigen Messengerdiensten wie WhatsApp unter Umständen deutlich geringer, als bei klassischen Kommunikationswegen.

Das ist wiederum gut für den Verkaufserfolg des Händlers.

Wer auf Facebook oder Instagram eine Ware entdeckt, die ihn interessiert, schreibt den Anbieter womöglich eher per Facebook-Messenger oder WhatsApp an, als dass er eine Email aufsetzt oder den telefonischen Kontakt sucht.

Aus diesem Grund hat die IT-Recht Kanzlei die Rechtstexte für den [Warenverkauf im Wege individueller Kommunikation](https://www.it-recht-kanzlei.de/Service/agb-individuelle-kommunikation.php?partner_id=84 nun so angepasst, dass diese auch eine

  • Anbahnung des Vertrags durch den Kunden sowie
  • die Annahme des Angebots durch den Kunden
  • via Messenger-Nachricht abdecken können.

So können interessierte Händler nun auch Anfragen und Angebot über Messengerdienste entgegen nehmen.

Weiterhin sind daneben natürlich die folgenden Kommunikationswege möglich:

  • Telefon
  • Email
  • Online-Kontaktformular
  • Fax
  • postalisch

Selbstverständlich profitieren Sie als Update-Service-Mandant von dauerhaft aktuellen Rechtstexten. Wir behalten Gesetz und Rechtsprechung für Sie im Blick – für Ihre dauerhafte Rechtssicherheit.

Autor:
Nicolai Amereller
Rechtsanwalt

Kontakt:

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80339 München

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