von RA Jan Lennart Müller

Abmahnung Weber-Stephen Deutschland GmbH: Rechtswidriger Produktbezug

News vom 09.04.2018, 15:26 Uhr | Keine Kommentare

Der IT-Recht Kanzlei liegt eine Abmahnung der Firma Weber-Stephen Deutschland GmbH vor, vertreten durch die Kanzlei Rickert. Inhalt der Abmahnung ist der Vorwurf eines rechtswidrigen Produktbezuges. Gefordert wird unter anderem die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung. Lesen Sie mehr zur Abmahnung der Firma Weber-Stephen Deutschland GmbH in unserem Beitrag.

1. Was wird in der Abmahnung der Firma Weber-Stephen Deutschland GmbH vorgeworfen?

In der uns vorliegenden Abmahnung wird ein Verstoß gegen Wettbewerbsregeln vorgeworfen. Konkret wird folgendes moniert:

  • rechtswidriger Produktbezug
  • gerügter Verstoß auf: Amazon
  • Stand: 04/2018
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2. Was wird von der Firma Weber-Stephen Deutschland GmbH gefordert?

Im Rahmen der Abmahnung werden die folgenden Ansprüche geltend gemacht:

  • Forderung der Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung hinsichtlich der beanstandeten Handlung;
  • Zahlung von Abmahnkosten in Höhe von 865,00 Euro netto / Gegenstandswert: 15.000,00 €

Für den Fall, dass der Abgemahnte der Unterlassungsforderung nicht nachkommt, wird die Einleitung eines gerichtlichen Verfahrens in Aussicht gestellt.

3. Was halten wir von der Abmahnung?

Wenn ein Wettbewerbsverhältnis vorliegen sollte, sollte hinsichtlich der ausgesprochenen Abmahnung der Firma Weber-Stephen Deutschland GmbH unter anderem folgendes geprüft werden:

  • Ist die behauptete Handlung tatsächlich begangen worden?
  • Stellt die monierte Handlung überhaupt einen Wettbewerbsverstoß dar?
  • Wann wurde die Handlung begangen?

Betroffene sollten ohne anwaltlichen Rat erst einmal keine Unterlassungserklärung abgeben oder Zahlungen leisten, voreiliges Handeln kann sich später sehr schnell rächen!

4. Was soll der betroffene Abgemahnte jetzt machen?

In jedem Fall sollte die Abmahnung trotz der regelmäßig kurzen Fristen anwaltlich von einem Spezialisten überprüft werden – in diesen Abmahnungen geht es oft um hohe Zahlungsforderungen, hier sollte der Betroffene nicht vorschnell handeln. Auch die vorformulierte Unterlassungserklärung ist in den uns vorliegenden Fällen fast immer einseitig und zudem gefährlich vorformuliert und sollte in dieser Form nicht abgegeben werden!

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Bildquelle:
© Bobo - Fotolia
Autor:
Jan Lennart Müller
Rechtsanwalt

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