PayPal hat durch seine Geschäftspolitik in der Vergangenheit schon für einigen Unmut unter den Online-Händlern gesorgt – jetzt kommt ein neuer Grund hinzu: Wie bereits [wortfilter.de|http://www.wortfilter.de/] berichtet hat, werden Händler neuerdings durch eine ungefilterte PayPal-Werbeeinblendung auf eBay.de zu wettbewerbswidrigem Handeln „gezwungen“.

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Zementsocke hat keine Ahnung

Beitrag von Powers
30.05.2009, 03:33 Uhr

Die Ausführungen sind wirklich sehr laienhaft. Denn man kann es sich NICHT aussuchen ob man Paypal einsetzt oder nicht. Und die Formulierung "... wenn der VK unbedingt das Format des Shopverkaufs nutzen will..." ist ja völlig daneben.

Ein großer Verkäufer muss den Shop einsetzen, denn man verkauft heutzutage nicht mehr so viel an Auktionen wie früher. Also dass Zementsocke hier behauptet man könne Ebay als Gewerbliche ganz ohne den Einsatz von paypal bestreiten ist völlig falsch. Denn dann kann man kein professionelles Geschäft betreiben.

Ich befürworte auch nicht dass Ebay allen gewerblichen defacto Paypal aufzwingt, aber es ist die Realität.

Als Gewerblicher ist man bei Ebay von allen Seiten die Zielscheibe, und jeder schiebt den schwarzen Peter an den VK weiter. Die Mehrzahl der VKs auf Ebay versucht lediglich davon zu leben. Unzählige wurden von "betrügerischen" und "geldgeilen" Anwälten zur Pleite gezwungen. Dass hier großes Unrecht geschieht, interessiert natürlich die Deutschen Gerichte nicht. Denn der Kunde ist König und Ebay unangreifbar. Und Ebay unterstützt auch nicht so wie man es sich als VK wünscht.

Es wird also Zeit dass mal Urteile gefällt werden, die der Abmahnwut und der überproportionalisierten Kostennoten ein Ende setzt. Es geht nicht an dass ein Media Markt falsch mit Zoll bewirbt und entweder nichts bezahlt oder genau den selben Betrag wie ein kleiner Onlinehändler, der im Jahr nicht einmal den Umsatz von Media Markt in einer Minute erreicht.

Diese Land ist korrupt und von Lobbyisten durchsetzt. Muss ich leider immer wieder feststellen.

Weitere Kommentare zu diesem Artikel | Alle 10 Kommentare vollständig anzeigen

  • Existenzschädigend! von Purpur, 31.01.2012, 10:37 Uhr

    Hallo, was zurzeit für Zahlungsmethoden bei Ebay eingeführt werden, ist eine absolute Frechheit. Man muss unter Umständen bis zu 28 Tagen auf sein Geld warten. 7 Tage über Paypal ist schon unverschämt, aber die neue Zahlungsmethode grenzt an Existenzschädigung. Wenn jemand über das Internet... » Weiterlesen

  • 04721-393966 von Jan Mohammad, 15.12.2011, 10:45 Uhr

    Hallo, ich möchte etwas mehr über das Portal, das gegen PayPal eingerichtet wird oder bereits eingerichtet worden ist, erfahren. Vielleich kann ich auch einen kleinen Beitrag dazu leisten. Meine E-Mail-Adresse: jan.mohammad@web.de

  • Deshalb bin in nicht auf Ebay von Jacko, 25.09.2011, 12:06 Uhr

    Ich verkaufe Elektronik aus Restbestände, teilweise gebraucht, als Sammlerstücke, ohne Garantie, aber geprüft. Da kann ich selbstverständlich keine PAYPAL bezahlung hinnehmen. Sonst kann jeder Paypal Käufer behaupten was er will, und mein Geld ist weg. Anschliessend muss ich mich dann mit den... » Weiterlesen

  • Wir richten gerade ein Portal gegen paypal ein ... von Sammelkläger gesucht, 11.05.2011, 12:37 Uhr

    in dem alle Betroffenen ihre Geschichte über die paypal Machenschaften veröffentlichen können. Ferner sind hier schon einige Leute vorhanden, die nun eine Spendensammlung starten,mit diesen Spenden werden wir eine Sammelklage sowohl wie auch in England finanzieren um den Machenschaften ein Ende zu... » Weiterlesen

  • OLG Frankfurt liegt falsch von Powers, 30.05.2009, 03:22 Uhr

    Die Argumentation ist ein Widerspruch in sich selbst. Zwar ist jeder Händler Verwender der Formel, diese muss aber zwangsweise verwendet werden, da Ebay die Verwendung von Paypal als gewerblicher vorschreibt. Da dieses für den Lebensunterhalt also zwingend notwendig ist, würde dem Verkäufer nur... » Weiterlesen

  • Das ist "leider" gar keine Falle... von Zementsocke, 19.05.2009, 23:13 Uhr

    Tja, MaxL - das Resumee "Die – unfreiwillige – Verwendung des Hinweises..." kann ich definitiv nicht unterschreiben. Dass dieser Hinweis eingeblendet wird ist jedem Händler natürlich erst mal klar, sobald er Paypal als Zahlunsgmethode anbietet. Er weiss es, er wird darauf hingewiesen und er... » Weiterlesen

  • Neue Artikelansicht von event im trend, 15.05.2009, 10:54 Uhr

    ebay bietet inzwischen eine neue Artikelansicht, in der bei nicht geschützten Angeboten steht: Dieser Artikel ist nicht über den PayPal-Käuferschutz abgesichert.Info Beispiel: 130305558922

  • von ehemaliger eBay-Händler, 14.05.2009, 11:36 Uhr

    Kannst du - nur interessiert es eBay nicht. Wie so viele andere Mängel und Ungereimtheiten.

  • Ohne Titel von MAPODO, 14.05.2009, 11:15 Uhr

    Ebay verfährt, wie meistens, nach »Gutsherrenart« und schliesslich ist das was eBay macht immer richtig. Deutsche Rechtssprechung ist dort, wenn überhaupt, nur am Rande interessant. Paypals neu designter Auftritt im Konto, birgt auch einige Mängel, so dass unsere Buchhaltung nur den Kopf schüttelt... » Weiterlesen

  • Und jetzt? von Rechtslaie, 13.05.2009, 22:28 Uhr

    Darf der Händler die Abmahnung an ebay weiterreichen?

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