Leserkommentar zum Artikel

Nichtzahlung des Kunden bei Vorkasse – was nun?

In vielen Online-Shops stellt die Vorkasse ein beliebtes Zahlungsmittel der Händler dar, mit welchem das Vorleistungsrisiko auf den Kunden abgewälzt und die Erfüllung eigener Vertragspflichten vom vorangehenden Zahlungseingang auf dem Händlerkonto abhängig gemacht werden kann. Genau dort aber, wo die Vereinbarung einer Vorauszahlungspflicht vor vermuteten Liquiditätsproblemen oder Unzuverlässigkeiten des Kunden schützen soll, rätseln Händler nicht selten über ihre Handlungsmöglichkeiten, wenn der Kunde tatsächlich nicht zahlt. Der folgende Beitrag zeigt auf, welche Rechte den Händlern bei ausbleibenden Vorauszahlungen zustehen, und stellt hilfreiche Musterformulierungen bereit.

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Urteile

Beitrag von Tom
16.07.2017, 11:19 Uhr

Haben Sie denn schon Urteile dazu?
Gerade den Schaden zu beweisen wird im Zweifel schwierig werden. Im Gegenteil, der Kunde wird erhebliche Zweifel an der Zahlungsfähigkeit des Shops äussern, aber praktisch übt er dann sein Rücktrittsrecht aus.
Der beitrag ist aus theoretischer Sicht ja ganz nett, aber Praxisfern.
Im Zweifel werden die meisten Richter dann Verbraucherfreundlich sein und auch den Shop fragen, warum soviel Wind gemacht wird. Der Schaden ist ja noch nicht eingetreten, der Shop hat die Ware, der Kunde das Geld.
Und der Imageschaden wird riesig sein, wenn der Kunde so ein Verhalten des shops sich bieten lassen muss.

Weitere Kommentare zu diesem Artikel

  • Ist das praxisgerecht? von Markus Hitter, 11.02.2017, 15:22 Uhr

    Der Gedanke der Vorkasse ist doch gerade, auf umständliche Bearbeitungen des Vertragsverhältnisses verzichten zu können. Bezahlt der Kunde, bekommt er die Ware zugeschickt. Bezahlt er nicht, bekommt er eben nichts. In beiden Fällen bleiben sowohl Händler als auch Kunde schadlos. In solchen... » Weiterlesen

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